Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension: Kai Meyer - Die Sturmkönige - Dschinnland

Trifft leider nicht meinen Geschmack


(Quelle: Amazon)

E-Book
Verlag: Bastei Entertainment
Seiten: 433
ASIN: B006ZCQIXU
Preis: € 8,49
 
 
Zum Inhalt:
 
Wir tauchen ein in die Welt aus 1001 Nacht und begeben uns zusammen mit Tarik und der geheimnisvollen Sabatea auf eine gefährliche Reise. Der Weg führt sie durch die Wüste nach Bagdad. Doch die dortige Hitze ist ihr kleinstes Problem, denn die gefährlichen Dschinns leben in dieser Wüste und es bedarf viel Geschick, Mut und Ausdauer um diese Reise auf dem fliegenden Teppich zu überleben. Als Tarik und Sabatea angegriffen werden, scheinen sie verloren zu sein. Doch so schnell geben die Beiden nicht auf...
 
 
Meine Meinung:
 
Ich gehören zu den Lesern, die jedem Buch die Chance geben, einen zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen, egal ob gleich zu Beginn oder im Laufe der Geschichte. Deswegen breche ich ungerne Bücher ab, weil ich die Hoffnung habe, dass sie mich doch noch begeistern können. Bei diesem Buch wurde die Hoffnung leider nicht erfüllt. Der Funke wollte nie wirklich überspringen.
Gleich zu Beginn des Buches gab es eine Situation zwischen den zwei Hauptcharakteren Tarik und Sabatea, die ich einfach unnötig und unpassend fand und die wohl auch dazu führte, dass ich mit dem Buch im Ganzen nicht wirklich warm wurde. Normalerweise baut man zu den Charakteren in einem Buch ja irgendwie eine Verbindung auf, entweder weil sie einem sympathisch sind oder weil man sie einfach nicht leiden kann. Bei Tarik und Sabatea war da gar nichts. Ich habe nicht mit ihnen mitgefühlt, sie haben mich nicht genervt oder ähnliches - ich habe einfach von ihrem Abenteuer gelesen und das war`s dann. Es kamen einfach keine Gefühle rüber. Und das hat sich auch über das ganze Buch nicht geändert.
 
Wie es sich gehört hat der Autor auch Szenen in das Buch eingebaut, die Spannung enthalten und den Leser fesseln sollten. Was vielleicht bei mir auch funktioniert hätte, wenn ich seine Szenenbeschreibungen verstanden hätte. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich eine Frau bin und von Gefechten und Schlachten jetzt vielleicht nicht allzu viel Ahnung habe, aber ich hatte wirklich Schwierigkeiten dabei, die Beschreibungen von bestimmten Szenen oder Schauplätzen zu verstehen. Ich konnte mir einfach kein Bild dazu machen. Ansonsten kann ich über den Schreibstil des Autors nichts negatives sagen. Er war flüssig und ich bin auch nicht beim Lesen aufgrund irgendwelcher seltsamen Satzkonstruktionen ins Straucheln gekommen.
 
Natürlich hat der erste Band einige Fragen offen gelassen, so dass man als Leser ja eigentlich gewillt ist, direkt den zweiten Band zu schnappen, um weiterzulesen. Bei mir hat es aber leider nicht funktioniert. Normalerweise bin ich bei sowas wirklich neugierig und will in den meisten Fällen immer wissen, wie es weiter geht, aber diesmal nicht. Daran merke ich auch, dass das Buch so gar  nicht meinen Geschmack getroffen hat.
 
 
Mein Fazit:
 
Dieses Buch ist - wie so vieles andere - Geschmacksache. Mich konnte es weder fesseln, noch begeistern, sodass die Trilogie für mich hier zu Ende ist.
 
 
Meine Bewertung:
(2 von 5 Sterne)


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Sonntag, 7. Januar 2018

Jahresstatistik 2017


Nachdem 2018 jetzt doch schon ein paar Tage alt ist, möchte ich es nicht versäumen, euch meine Jahresstatistik für 2017 zu präsentieren. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem letzten Jahr ziemlich zufrieden, aber natürlich gibt es auch ein paar Punkte, die definitiv noch verbessert werden können. Mehr erfahrt ihr aber nun in meiner Jahresstatistik:


Gelesene Bücher:
Dafür, dass ich - was das Lesen angeht - ein wenig kürzer treten wollte, habe ich es doch geschafft, im Jahr 2017 insgesamt 60 Bücher zu lesen! Damit bin ich wirklich sehr zufrieden. Vielleicht hilft es manchmal, sich gar nicht so viel Stress zu machen und alles auf sich zukommen zu lassen. Dann klappt es meines wie von allein. Trotzdem will ich versuchen, 2018 wieder in die Nähe der vorgenannten Zahl zum kommen - das wäre wirklich super.

Challenge:
Ich hatte 2017 meine eigene Lesechallenge, bei der ich mir jeden Monat zwei Aufgaben gezogen habe, zu denen ich jeweils ein Buch lesen wollte. Zu Beginn des Jahres hat es auch ziemlich gut geklappt, nur leider habe ich zum Jahresende ein wenig geschwächelt, so dass vier Aufgaben unerledigt blieben. Die will ich aber 2018 auf jeden Fall noch erledigen.
Dieses Jahr werde ich übrigens an keiner Challenge teilnehmen. Ich will lediglich die restlichen Neuzugänge aus den Jahren 2012 und 2013 endlich mal lesen, weil die schon viel zu lange auf dem SuB liegen. Man könnte es zwar als eine Art Challenge sehen, aber ich will mir da einfach keinen Druck machen, deswegen poste ich auch nichts dazu. Ich habe mir aber vorgenommen, bei meinen monatlichen Lesestatistiken kurz zu erwähnen, ob ich passende Bücher von meinem SuB gelesen habe. 

Abgebrochene bzw. aussortierte Bücher:
2017 habe ich mich da wirklich zurück gehalten. Gerade mal zwei Bücher habe ich ungelesen aussortiert. Ich merke doch immer wieder, dass ich ungerne Bücher aussortiere ohne vorher mal reinzulesen. Wer weiß? Vielleicht gefällt es mir ja. Abgebrochen habe sogar kein einziges Buch. Ich habe sie alle tapfer durchgelesen, was bei manchen Büchern leider auch ein wenig Zeitverschwendung war. Aber ich habe immer die Hoffnung, dass ein Buch zum Schluss hin noch richtig gut werden kann. Da kommt der Optimist wieder zum Vorschein :-)
 
Neuzugänge:
Das letzte Jahr war die Zahl der Neuzugänge wieder ein wenig höher als in den Vorjahren - insgesamt waren es 54 Neuzugänge. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass ich auch schon Jahre mit mehr neuen Bücher hatte. Sagen wir, 2017 war ein gutes Mittelmaß. Viele Neuzugänge wurden auch schon gelesen, so dass sich derzeit nur noch 28 neue Bücher auf dem SuB befinden. Ich will auch versuchen, diese bald zu lesen, damit die Staubschicht nicht zu dick wird :-)

SuB:
Hier kann ich eine kleine Verbesserung vermelden! Anfang des Jahres hatte ich einen SuB von 295. Am 31.12.2017 betrug er 291. Es sind zwar nicht allzu viele Bücher, um die sich mein SuB minimiert hat, aber trotzdem immer noch besser als ein Anstieg. Natürlich ist er immer noch zu hoch. Mal schauen, ob ich ihn 2018 noch ein wenig senken kann. 

gelesene Seiten im Jahr:
19.744 - Im ersten Moment hört sich die Zahl vielleicht nicht schlecht an, aber wenn man sie auf 12 Monate verteilt, habe ich durchschnittlich pro Monat 1.645 Seiten gelesen. Da ist meiner Meinung nach noch Luft nach oben. Vielleicht kann ich es ja schaffen, die monatliche Durchschnitts-Seitenzahl auf 2.000 zu steigern. Mal schauen, was 2018 so für uns bereit hält.

Jahreshighlight:
In 2017 war ich mit der Vergabe von Sternen wohl ein wenig streng, denn die höchste Bewertung war 4 von 5 Sterne. Diese Bewertung haben insgesamt vier Bücher erhalten. Mein Lesehighlight für 2017 ist aber schnell gefunden, weil es das einzige Buch ist, das - als ich den Jahresrückblick vorbereitet habe - mir zu diesem Thema eingefallen ist. Es ist wahrscheinlich eins der wenigen Bücher, das ich mehr als einmal lesen werde. Die Rede ist von: 

(Quelle: Amazon)


"Das geheime Leben des Monsieur Pick" von David Foenkinos

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Meine Rezension dazu findet ihr übrigens hier.

 
So, das war mein Jahresrückblick für 2017. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig damit unterhalten.
 
Wie sieht denn eure Statistik für 2017 aus? Konntet ihr mehr lesen als ich? Und was ist euer Lesehighlight 2017? Immer her mit euren Kommentaren - ich freue mich schon drauf.


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Donnerstag, 4. Januar 2018

Lesestatistik Dezember 2017


Auch wenn das Jahr 2017 schon ein paar Tage vorbei ist, möchte ich euch meine letzte Lesestatistik für das Jahr nicht vorenthalten.
Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe (wahrscheinlich lag es an den vielen Feiertagen am Monatsende), aber ich habe doch tatsächlich neun Bücher im Dezember gelesen! Das ist für mich ja immer so eine magische Grenze - entweder acht Bücher oder 3.000 Seiten. Wenn ich eins davon schaffe, war es definitiv ein erfolgreicher Lesemonat. Also kann ich im Dezember wieder sehr zufrieden mit mir sein. Meinen SuB-Stand am Ende des Monats werde ich euch in meiner Jahresstatistik verraten, die in den nächsten Tage folgt. Jetzt bin ich natürlich motiviert, weiterhin so fleißig zu lesen, damit mein SuB nur so dahin schmilzt.
 
Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Büchern im Dezember:
 
1.
DREAM ON - Tödliche Träume von Nikolas Stoltz (345 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Ich als Thriller-Muffel habe im Dezember einen ziemlich guten Thriller gelesen, der gezeigt hat, dass man doch jedem Buch eine Chance geben sollte. Die Kurzbeschreibung zu dem Buch hat mich dazu verleitet es zu lesen und ich habe es nicht bereut. Ich freue mich schon darauf, wenn 2018 die Fortsetzung erscheint. Mehr zu DREAM ON erfahrt ihr in meiner Rezension.
 
2.
Heilkraft von Obst und Gemüse von Ursel Bühring und Bernadette Bächle-Helde (224 S.)
Bewertung: 4 von 5 Sterne
Dieses Buch war - obwohl es ein Sachbuch ist - mein Monatshighlight. Es enthält so viele Tipps zu gesunder Ernährung mit heimischen Obst, dass ich es euch einfach nur empfehlen kann. Seit das Buch bei mir einzogen ist, habe ich es immer wieder mal in die Hand genommen und im Rezeptteil geblättert, obwohl ich es schon komplett gelesen habe.
 
3.
Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders (384 S.) [E-Book]
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch war eins meiner Flops im Dezember. Die Kurzbeschreibung und das Cover haben Erwartungen bei mir geweckt, die die Geschichte nicht umsetzen konnte. Außerdem war mir der Hauptcharakter nicht wirklich sympathisch. Mehr zu könnt ihr in meiner Rezension nachlesen.

4.
Wir Kinder der Neunziger von Johannes Engelke und Jacob Thomas (208 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch war für mich definitiv eine Art Zeitreise. Ich kann allen, die auch Kinder der Neunziger waren, dieses Buch empfehlen - da werden wirklich Kindheitserinnerungen geweckt.

5.
Kein Kanadier ist auch keine Lösung von Joy Fraser (236 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 von 5 Sterne     
Dieses Buch hat wirklich richtig gut begonnen und ich hatte mich auf einen guten Chick-Lit-Roman gefreut. Aber ungefähr ab der Hälfte war irgendwie die Luft raus. Die Geschichte hat an Pepp und Unterhaltung verloren und tröpfelte nur noch so vor sich hin. Ich frag mich nur warum. Vielleicht hatte die Autorin keine Lust mehr zu schreiben?

6.
Lieber Weihnachtsmann, bitte rasier dich mal! von Birger Sivertsen (176 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch hat von außen auch mehr versprochen, als es schlussendlich halten konnte. Es enthält Ausschnitte von echten Briefen an den Weihnachtsmann und anhand des Titels vermutet man ja schon, dass es ein unterhaltsames Buch ist. Aber das war leider nicht der Fall. Die Briefe wiederholten sich und es war eigentlich nicht wirklich etwas besonderes. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich es mir sparen können.

7.
Blutlinien von Tanya Huff (349 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Der dritte Teil der Blood Ties-Reihe hat ein wenig geschwächelt. Nachdem der zweite Band mir so gut gefallen hatte, habe ich gehofft, dass es mit "Blutlinien" genauso ist. Die ersten 50 Seiten waren auch ganz vielversprechend, aber dann hat mir irgendwie die Spannung gefehlt. Es zog sich einfach zu sehr. Ich hoffe, Band 4 tritt wieder in die Fußstapfen von Band 2.
 
8.
Dash & Lilys Winterwunder von Rachel Cohn (318 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Mich konnte die Geschichte von Dash und Lily leider nicht berühren, obwohl ich sie extra an Weihnachten gelesen habe. Aber der Funken wollte nicht überspringen. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich schon zu alt für Jugendliteratur bin.
 
9.
the man in the high castle von Philip K. Dick (272 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Bei diesem Buch hat sich mir nicht ganz erschlossen, was der Autor mir damit sagen will. Die Idee finde ich wirklich interessant, aber die Umsetzung - naja. Es enthält mehrere Erzählstrenge, die teilweise keinen Zusammenhang haben und auch nicht abschließend erzählt werden. Alles sehr verwirrend. Vielleicht sollte ich mal die Serie zu dem Buch schauen, wobei ich glaube, dass diese sich nicht ganz an das Buch hält.
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Anzahl Bücher: 9
Gesamtseitenzahl: 2.512
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 81 (Stand: 31.12.2017)

Montag, 1. Januar 2018

[News] Blog-Talk No. 20


Ich wünsche euch einen guten Start ins Jahr 2018!! Ich hoffe, ihr seid gut reingekommen. Bei mir fängt das neue Jahr eher durchwachsen an, da ich mich mit einer Erkältung rumquälen muss. Da hat man mal ein paar Tage frei und dann sowas. Naja, ich versuche das Beste daraus zu machen. Ich hoffe, bei euch hat das Jahr 2018 besser angefangen.
 
Kommen wir nun zum Lieblingsthema am 01.01.: gute Vorsätze für 2018! Generell mache ich mir eigentlich keine Vorsätze und plane nicht so weit in die Zukunft, weil das Leben eh macht, was es will. Da kann man so viel planen wie man will und es kommt doch ganz anders. Deswegen lasse ich das neue Jahr einfach auf mich zukommen. Mit einer Ausnahme!! Wenn es um das Thema "Bücher" geht, nehme ich mir jedes Jahr immer wieder ein und dasselbe vor: SuB-Abbau. 2017 hat es leider nicht so geklappt wie ich mir das vorgestellt habe. Mein SuB ist zwar geschrumpft, aber nur auf 291 Bücher, also gerade mal vier Bücher weniger als zu Beginn des Jahres. Das muss sich jetzt wirklich mal ändern! Ich hoffe, dass ich dieses Jahr meinen Plan in die Tat umsetzen kann. Mein Ziel ist ein SuB von 250 Büchern zum Ende des Jahres. Ich weiß, dass sind einige Bücher, die ich lesen muss, von den ganzen Neuzugänge, die im Laufe des Jahres bestimmt noch kommen, mal abgesehen. Aber ich will es wirklich endlich mal schaffen.
Außerdem habe ich mir vorgenommen, meine restlichen Neuzugänge aus den Jahren 2012 und 2013 endlich mal zu lesen. Die liegen schon viel zu lange auf meinem SuB. Ich habe zwar noch viel ältere SuB-Bewohner, aber erst seit 2012 schreibe ich mir auf, welche Bücher neu eingezogen sind. Ich bin auch am überlegen, ob ich bei meiner monatlichen Lesestatistik dazuschreiben sollte, aus welchem Jahr der Neuzugang ist. Damit ihr auch sehen könnt, ob ich mich an meinen Vorsatz halte. Verkehrt ist es bestimmt nicht.
 
Was sind eure Vorsätze für's neue Jahr? Wollt ihr 2018 auch euren SuB minimieren oder bei Challenges mitmachen? Schreibt mir in die Kommentare, was ihr euch schönes vorgenommen habt.

Samstag, 23. Dezember 2017

Weihnachtsgrüße



Ich wünsche Euch und Euren Lieben
ein schönes und erholsames Weihnachtsfest.
Und vielleicht schafft ihr es sogar
dem ganzen Weihnachtsstress zu entfliehen,
um es Euch - wenigstens für ein paar Minuten -
auf Eurem Lieblingsleseplatz gemütlich zum machen
und ein wenig zu lesen.


Sonntag, 17. Dezember 2017

[Werbung] Rezension: Anne Sanders - Mein Herz ist eine Insel

Konnte mein Herz leider nicht berühren


(Quelle: Amazon)
 
E-Book
Verlag: Blanvalet Verlag
Seiten: 384
ASIN: B01MYWPWC4
Preis: € 11,99
 
 
Zum Inhalt:
 
Islas Leben ist ein Scherbenhaufen: Ihr Freund hat sie verlassen, sie hat keinen Job und keine Wohnung mehr. Schweren Herzen reist sie dorthin zurück, wo sie eigentlich nie wieder hin wollte - auf die Insel Bailevar, ihre alte Heim. Dass sie nicht mit offenen Armen empfangen wird, ist Isla klar, denn sie ist bei ihrer letzten Abreise mit ihrem Vater nicht im Guten auseinander gegangen. Was sie jedoch überrascht, ist, dass Finn, ihre alte Jugendliebe, wieder auf der Insel ist. Und Shona, die gute Seele der Insel, hat schon einen Plan, wie sie die beiden wieder zusammen bekommt - ob sie wollen oder nicht.
 
 
Meine Meinung:
 
Das Cover sowie die Kurzbeschreibung zu dem Roman fand ich so ansprechend, dass ich gerne im Rahmen einer Kampagne des blanvalet Verlags dieses Buch lesen und rezensieren wollte.
Gerade das Cover lädt dazu ein, an einem schönen Sonnentag am Meer zu spazieren und die Seele baumeln zu lassen. Hier musste ich leider schon feststellen, dass der Inhalt des Buches für mich nicht mit dem Cover übereingestimmt hat, denn die Autorin hat eher von einer stürmischen und weniger angenehmen Insel vor der Küste Schottlands erzählt. Für mich hätten die Beschreibungen der Insel eher zu einem herbstlicher Cover gepasst, vielleicht mit einer Steilküste o.ä. Hier könnte es vielleicht dem einen oder anderen Leser so gehe wir mir.
Auch finde ich es schade, dass in der Kurzbeschreibung gewisse Ereignisse erwähnt werden, die im Roman selbst meiner Meinung nach viel zu kurz kommen. Gerade was das Thema "Geheimnisse" angeht, hätte man noch ein paar Seiten mehr in das Buch aufnehmen können. Für mich war alles ziemlich schnell abgehandelt, was wirklich schade war.
 
Kommen wir nun zum Inhalt des Buches. Leider habe ich mir mit dem Schreibstil der Autorin ein wenig schwer getan. Es kamen teilweise Formulierungen in dem Buch vor, die mich dazu veranlasst haben, den ganzen Satz noch mal zu lesen, um ihn zu verstehen. Teilweise lag es meiner Meinung nach auch an der Satzstellung, die ich persönlich eher ungewöhnlich fand. Irgendwann habe ich mich daran gewöhnt, so dass es mich nicht mehr ganz so gestört hat. Aber einen durchgehenden Lesefluss gab es für mich bei diesem Buch leider nicht, was wirklich schade ist.
 
Dann gab es da noch den Hauptcharakter Isla. Ich gehöre ja zu den Lesern, die jedem Charakter die Chance geben, im Laufe des Buches noch sympathisch zu werden. Isla hat es aber das ganze Buch über geschafft, dass ich sie absolut unsympathisch fand und sie mir teilweise auch ein wenig auf die Nerven ging. In meinen Augen ist sie absolut egoistisch, sieht nur sich und ihre Probleme und tritt dabei ohne Rücksicht auf Verlust auf den Gefühlen ihrer Mitmenschen rum. Und wenn dann mal einer nicht so reagiert, wie sie will, sind immer die anderen daran schuld. Für sie steht immer Isla an erster Stelle. So eine Einstellung geht für mich gar nicht. Ich habe immer gehofft, dass sie sich nochmal ändert, aber Pustekuchen. Selbst am Ende des Buches konnte mich die Autorin nicht davon überzeugen, dass der Fall eingetreten wäre.
Der sympathisches Charakter war für mich immer noch Finn, obwohl er teilweise auch ein wenig naiv rüber kam. Er war für mich einfach der typische männliche Roman-Charakter, den man in so einem Buch erwartet.
 
 
Mein Fazit:
 
Im Großen und Ganzen konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Es hinkte meinen Erwartungen hinterher, was wirklich schade ist.

 
 
Meine Bewertung:
(2 1/2 von 5 Sterne)
 
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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Rezension: Engelke und Thomas - Wir Kinder der Neunziger

In Erinnerungen schwelgen


(Quelle: Amazon)
 
broschiert:
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 208
ISBN:9783442177264
Preis: € 12,00
 
 
Zum Inhalt:
 
Die 90iger waren ein cooles Jahrzehnt und wir als Kinder und Jugendliche mittendrin. Dank diesem Buch können wir - gedanklich - wieder zurückreisen und uns der alten Zeit hingeben. Die meisten der 99 Dinge, die in diesem Buch erwähnt werden, werdet ihr bestimmt noch kennen. Sie werden euch zum Schmunzeln bringen, während ihr in Erinnerungen schwelgt.
 
 
Meine Meinung:
 
Ich hatte dieses Jahr bereits ein Buch zum Thema "Neunziger Jahre" gelesen, was mir nicht ganz so zugesagt hatte. Umso gespannter war ich, wie mir dieses Buch gefallen würde.
 
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich schon nach den ersten paar Seiten direkt zurück in meine Kindheit versetzt wurde! Man musste nur den typischen 90iger-Jahre-Gegenstand bzw. das 90iger-Jahre-Kleidungsstück sehen, damit tausend Erinnerungen wieder in einem hoch kommen.
Schade finde ich es nur, dass in der Kurzbeschreibung und auch im Internet, schon so viel verraten wird, was im Buch vorkommt. Da nimmt man dem Leser ein wenig die Vorfreude und Überraschung. Ich werde nicht ins Detail gehen, welche 99 Dinge in dem Buch erwähnt werden. Wer es trotzdem wissen will, kann ja nachlesen. Allen anderen kann ich nur den Rat geben, so wenig wie möglich vorab über dieses Buch zu lesen. Einfach kaufen und in Erinnerungen schwelgen - so wie ich. Dass hatte dann den tollen Nebeneffekt, dass ich dann fast jedes Mal, als ich umgeblättert habe, entweder "Das hatte ich auch!" oder "Das kenn' ich noch!" zu meinem Mann gesagt habe. Allein deswegen wollte ich das Buch erst wieder aus der Hand legen, als ich komplett durch war.
 
Die Texte sind relativ kurz gehalten, was aber in Ordnung ist. Sie sind informativ, aber nicht wirklich hochtrabend. Es ist einfach alles enthalten, was man wissen sollte - wenn man es eh nicht schon weiß. Ich finde auch, dass man hier gar nicht so viele Worte verlieren sollte, weil fast jeder Gegenstand aufgrund unserer Erinnerungen seine eigene Geschichte erzählen kann und darauf kommt es an. Ich hätte gerne noch mehr in Erinnerungen geschwelgt, aber mit ein bisschen mehr als 200 Seiten war ziemlich schnell Schluss. Ich hätte mich wirklich gefreut, wenn das Buch ein paar Seiten mehr gehabt hätte. Ich hoffe auf jeden Fall, dass die Autoren einen zweiten Band veröffentlichen, denn es gibt so viele Dinge aus den 90iger Jahren, die für mich noch gefehlt habe.
 
Diese Buch werde ich auf jeden Fall in Ehre behalten. Vor allem werde ich immer wieder mal darin blättern, um alte Erinnerungen wieder aus der Mottenkiste zu holen. Natürlich kann man mit diesem Buch der nächsten Generation auch mal zeigen, wie cool wir früher waren. Aber ob wir sie wirklich beindrucken können, mag ich zu bezweifeln :-)
 
Noch vielen Dank an den Goldmann Verlag und an Literaturtest, dass sie mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt haben.
 
 
Mein Fazit:
 
Kindheitserinnerungen pur! Wer gerne nochmal in seine Kindheit in den 90iger Jahren zurückversetzt werden möchte, sollte zu diesem Buch greifen.
 
Meine Bewertung:
(3 1/2 von 5 Sterne)
 
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