Montag, 15. August 2016

Rezension: Michael E. Vieten - Atemlos - Von des Todes zarter Hand

Der zweite Band kann leider mit dem Vorgänger nicht mithalten


(Quelle: Amazon)

E-Book
Verlag: BookRix
Seiten: 244
ASIN: B00QI7FP22
Preis: € 4,99
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Zum Inhalt:
 
Die Jagd auf Anselm Jünger und Anna Nowak ist eröffnet. Quer durch Rheinland-Pfalz wird das Gangster-Paar gejagt, doch ans aufgeben denken die beiden definitiv nicht. Sie gehen ihren Weg - notfalls mit Gewalt. Doch ein neues Ermittlerduo ist ihnen auf den Fersen: Matheo Andersson und Christine Bernard. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Wie wird es enden?

Meine Meinung:
 
Vor ein paar Wochen habe ich ja bereits den ersten Band "Atemlos - Beim Sterben ist jeder allein" gelesen und rezensiert (HIER geht's zur Rezension). Das Ende war zwar kein extremer Cliffhanger, trotzdem wollte ich gerne wissen wie die Geschichte von Anselm und Anna weitergeht. Zum Glück hat mir der Autor auch diesen Band zum Rezensieren zur Verfügung gestellt.
 
Eins gleich vorneweg: Der zweite Teil konnte für mich mit dem ersten nicht mithalten. Der erste Band hatte für mich in vielerlei Hinsicht etwas besonderes, z.B. der Aufbau der Geschichte in zwei Teile. Dies war leider im zweiten Band nicht so. Man wechselte immer zwischen den Gaunerpärchen und den Ermittlern hin und her, was ja leider oft in Büchern vorkommt. Somit ist diese Besonderheit schon mal abhanden gekommen. Auch wollte der Funke in diesem Buch einfach nicht so überspringen, wie es beim ersten Teil der Fall war. Woran es genau lag, kann ich gar nicht genau beschreiben. Man kommt direkt in die Geschichte rein, da sie nahtlos an den ersten Band anschließt. Der Autor hält sich nicht groß mit Rückblende oder ähnliches auf, was wirklich gut ist. Anstatt nun mit der gleichen Begeisterung und dem gleichen Elan den zweiten Band zu lesen, komme ich immer wieder ins Stolpern und denke mir, warum ist diese Teil so anders? Der Autor schreibt nicht schlechter und es sind immer noch die gleichen Charaktere, trotzdem entsteht bei mir als Leser nicht die selbe Begeisterung wie beim ersten Teil.
Auch fehlte mir in diesem Band ein wenig der Bezug zu den Charakteren. Im ersten Band habe ich ja fast schon mit Anselm und Anna mitgefiebert. In diesem Buch hatte ich leider weder das Bedürfnis, zu deiner einen Seite, noch zu der anderen Seite zu halten. Ich habe das Buch einfach aus der Perspektive des Lesers gelesen, ohne wirklich eine Beziehung zu einem Charakter aufzubauen, was wirklich schade war, denn das war eben auch das Besondere im ersten Teil. Vielleicht lag es daran, dass für mich in diesem Teil viel mehr erklärt und erläutert und nicht einfach nur die Geschichte erzählt wurde. Entweder war das im ersten Teil wirklich weniger oder es ist mir nicht so bewusst aufgefallen wie bei diesem Band.
 
Trotz meiner Kritik bin ich wirklich froh, dass ich "Atemlos - Von des Todes zarter Hand" gelesen habe, denn endlich weiß ich, wie die Story ausgeht. Ich habe auch schon im Internet recherchiert und gesehen, dass der Autor noch weitere Bücher veröffentlicht hat, u.a. über einen Nebencharakter aus diesem Buch - Christine Bernard. Da habe ich auf jeden Fall noch zwei weitere Bücher für mich entdeckt, die ich mir auch demnächst anschaffen werde.
 
Ich danke Michael E. Vieten, dass er mir auch dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat.

Mein Fazit:
 
Der zweite Teil konnte nicht ganz so sehr überzeugen wie der erste; trotzdem auf jeden Fall lesenswert.

Bewertung:

(3 von 5 Sterne)

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