Mittwoch, 17. August 2016

Rezension: Anne Hertz - Sahnehäubchen

Konnte nicht so ganz überzeugen


(Quelle: Amazon)


Taschenbuch
Verlag: Knaur TB
Seiten: 368
ISBN: 978-3426638712
Preis: € 8,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: http://amzn.to/2by3K7i

 
Zum Inhalt:
 
Nina - ihres Zeichen Mitarbeiterin einer PR-Agentur - hat einen neuen Auftrag. Und der hat es in sich! Denn zusammen mit Dwaine F. Bosworth, amerikanischer Bestellerautor, soll sie sein neustes Buch promoten. Hierbei handelt es sich um den absoluten Machoratgeber mit dem passenden Titel "Ich kann sie alle habe" - und das glaubt der Autor auch von sich selbst. Neben dem testosterongeschwängerten Autor muss sich Nina auch um ihren neuen Volontär kümmern, der nebenbei auch noch der Sohn des Verlagschefs ist. Chaos pur, besonders als Dwaine anfängt an Nina Interesse zu zeigen... 
 
Meine Meinung:
 
Jedes Mal wenn ich zu einem Buch von Anne Hertz greife, hoffe ich, dass es mir genauso gut gefällt wie "Glückskekse". Bis jetzt wurde ich leider immer nur enttäuscht. Deswegen waren meine Erwartungen bei diesem Buch nicht wirklich hoch. Der Beginn des Buches hat mir aber wirklich gut gefallen. Die Story war nicht schlecht, der Schreibstil war okay und die Charaktere haben nicht genervt (wie bei anderen Büchern der Autorin). Ich hatte wirklich die Hoffnung, dass mir dieses Buch wieder gefallen wird.
Jedoch hatte ich mich ein wenig zu früh gefreut, denn nach ungefähr der Hälfte des Buches hat es angefangen: Die Geschichte zog sich wie Kaugummi. Es passierte für mich einfach zu wenig, es gab keine spannenden Momente, vieles wiederholte sich und die Charaktere haben sich nicht weiterentwickelt. Wobei ich fairerweise positiv erwähnen sollte, dass zum Schluss hin die Story wieder ein wenig an Fahrt aufgenommen hat und das Ende dann wieder okay war. Für mich war aber zwischen Anfang und Ende einfach zu wenig los.
 
Während des Lesens eines Buches macht man sich ja auch immer Gedanken darüber, wie die Geschichte wohl endet, ob das Ende einem gefällt etc. Bei diesem Buch war mir irgendwie relativ schnell klar, wo die Reise hingeht. Das Ende war zwar dann nicht ganz so, wie ich gedacht habe, aber auch nicht sehr weit weg davon, was ich wirklich schade finde, denn als Leser will man ja auch mal überrascht werden und nicht nach der Hälfte des Buches schon wissen, wie es ausgeht.
 
Dieses Buch war das letzte Buch von Anne Hertz, das ich auf dem SuB hatte. Ob ich mir nochmal ein Buch von der Autorin kaufen werde, mag ich zu bezweifeln, aber sag niemals nie. Bisher konnte mich nur ihr Erstlingswerk "Glückskekse" wirklich überzeugen. Ob ihr das mit einem weiteren Buch nochmal gelingen wird, steht in den Sternen, aber wirklich optimistisch bin ich nicht.
 
Mein Fazit:
 
Guter Start, passables Ende, aber die Story dazwischen hat sich gezogen wie Kaugummi. Leider nicht überzeugend. 
 
Meine Bewertung:
(3 von 5 Bewertungen)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen