Montag, 6. Juni 2016

Rezension: Guillaume Musso - Vierundzwanzig Stunden

Überraschend und bewegend


(Quelle: Amazon)
broschiert
Verlag: Pendo
Seiten: 384
ISBN: 9783866124011
Preis: € 16,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: Vierundzwanzig Stunden
 
 
Zum Inhalt:
 
Was machst du, wenn du einen alten Leuchtturm vermacht bekommst, den du gar nicht haben willst und auf dem angeblich ein Fluch lastet? Genau, du gehst dem Fluch auf den Grund. Das zumindest ist Arthurs Plan, nachdem ihm sein Vater aus heiterem Himmel das 24 Winds Lighthouse überschrieben hat - alle Warnungen zum Trotz. Was danach passiert, ändert Arthurs Leben komplett. Er erfährt, dass sein Großvater, den er für tot gehalten hat, gar nicht tot ist und lernt ganz nebenbei auch Lisa kennen. Doch ist in seinem derzeitigen Leben überhaupt Platz für eine Frau und eine Beziehung? Wirklich viel Zeit zum Überlegen bleibt Arthur nicht. Denn sie - die Zeit - ist sein größter Feind...
 
Meine Meinung:
 
Es ist ein wenig schwierig dieses Buch zu rezensieren, ohne zu viel zu verraten. Wer schon mal einen Musso gelesen hat, weiß wovon ich rede. Ich probiere es aber trotzdem.
 
Fangen wir erst einmal mit dem Schreibstil des Autors an. Guillaume Musso versteht wirklich etwas von seinem Fach. Ohne viel Action, Erotik o.ä. schafft er es, dass der Leser von der Geschichte fasziniert ist. Im Verlauf des Buches wird zwar die Geschichte immer weiter erzählt, aber die Rahmengeschichte ändert sich nicht. Es passiert eigentlich immer das selbe, aber auch wieder nicht. (Wie gesagt, es ist unheimlich schwierig, dieses Buch zu rezensieren ohne zu spoilern.) Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht wirklich viele Autoren es schaffen, bei diesem Erzählstil den Leser bei der Stange zu halten, denn diese Art des Erzählens kann auch schnell eintönig und langweilig werden. Guillaume Musso hat aber wirklich das absolute Gegenteil geschafft. Ich als Leser wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich hatte nie das Bedürfnis, das Buch wegzulegen - eher das Gegenteil. Man hat richtig auf das Ende hin gefiebert, um endlich herauszufinden, wo die Reise hinführt, auf die der Autor einen geschickt hat.
 
Vor diesem Buch hatte ich von Guillaume Musso erst ein Buch gelesen - "Nacht im Central Park". Dieses Buch hatte keine fantastischen Elemente. Umso mehr war ich überrascht, dass in diesem Buch - auf den ersten Blick - ein bisschen "Fantasy" vorhanden war. Es hat mich aber in keinster Weise gestört, denn auch diese Art des Erzählens hat der Autor drauf. 
 
Aber das absolute Tüpfelchen auf dem I war einfach wieder die Kunst, den Leser in Sicherheit zu wiegen, so dass er denkt, er weiß, wo die Reise hingeht und dann - BENG - den Spieß einfach rum zu drehen und den Leser absolut verdattert und sogar ein wenig hilflos zurück zu lassen. So ging es mir bereits mit "Nacht im Central Park" und so wird es bestimmt auch bei seinen anderen Büchern sein. Es ist jetzt ca. 24 Stunden her (wie passend), dass ich das Buch beendet habe und es beschäftigt mich immer noch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend jemand, der dieses Buch anfängt zu lesen, vorhersehen kann, was in dem Buch passiert. Es mag nicht jedermanns Geschmack treffen, aber ich glaube, dass ist normal. Die Geschmäcker sind einfach zu verschieden. Ich für meinen Teil, bin mit dem Buch und der Geschichte wirklich zufrieden. Und ich bin mir absolut sicher, dass es nicht das letzte Buch war, was ich von dem Autor gelesen habe.
 
Vielen Dank noch an Lovelybooks und den Piper Verlag für die tolle Leserunde und das Rezensionsexemplar.
 
Mein Fazit:
 
Ein wirklich empfehlenswertes Buch, dass dem Leser die eine oder andere Überraschung beschert.
 
Meine Bewertung:
(4 von 5 Sterne)

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