Donnerstag, 10. März 2016

Rezension: Thomas Thiemeyer - Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser

Ein Buch für Abenteurer


(Quelle: Amazon)

broschiert
Verlag: Loewe
Seiten: 448
ISBN: 9783785574096
Preis: € 9,95
Vom Verlag empfohlenes Lesealter: 12 - 15 Jahre

 
Zum Inhalt:
 
Berlin, 1893: Eine einzige Begegnung ändert Oskars Leben von Grund auf. Eben noch ein Taschendieb auf Berlins Straße und nun auf dem Weg in eine unbekannte Welt. Niemand geringeres als Carl Friedrich Humboldt verpflichtet Oskar, ihn bei seiner nächsten Reise zu begleiten. Eine Reise in die Tiefen von Peru. Denn dort soll eine Stadt existieren, die in ihrer Bauart einzigartig ist und die von einer längst vergessenen Kultur bewohnt wird - man nennt sie auch "die Stadt der Regenfresser". Der erste Band der Chroniken der Weltensucher.
 
Meine Meinung:
 
Bisher habe ich von Thomas Thiemeyer erst ein Buch gelesen, und zwar den ersten Band der Eden-Trilogie. Dieses Buch hatte mich damals auch aufgrund des tollen Schreibstils wirklich begeistert. Jetzt war ich natürlich gespannt, ob dies nur eine Eintagsfliege war oder ob der Autor es schafft, mich ein weiteres Mal zu begeistern.
 
Was soll ich sagen? Thomas Thiemeyer versteht wirklich etwas von seinem Fach. Bereits auf den ersten paar Seiten war ich direkt in der Geschichte drin. Ich konnte mir das Berlin im späten 19. Jahrhundert richtig gut vorstellen. Auch die weiteren Schauplätze in der Geschichte waren so toll beschrieben, dass man sich alles wunderbar vorstellen konnte - egal ob real oder Fantasie. Genauso ging es mir bei den Charakteren. Man hatte direkt ein Bild vor Augen und konnte auch relativ schnell abschätzen, ob man die Person mochte oder eher nicht. Und dies ganz ohne viel Worte. Die Dosis an Informationen, die der Leser bekommt, reicht vollkommen aus - nicht zu viel und nicht zu wenig.
Außerdem finde ich es toll, wie der Autor den Spagat zwischen Wirklichkeit und Fantasiewelt gemeistert hat. Es ging alles stimmig ineinander über, ohne dass man das Gefühl hatte, dass die Geschichte stockt oder "holprig" wird. Mich hat dieses Buch unheimlich an die Geschichten von Jule Verne erinnert und ich denke, dass dieses Buch für jeden Fan von Abenteuerromanen ein absolutes Muss ist.
 
Warum ich trotz meiner Begeisterung nur 3 1/2 Sterne vergeben habe? Dass liegt ganz einfach daran, dass gerade dieses Genre des Abenteuerromans nicht wirklich meins ist. Trotzdem bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es hat mich wieder auf Thomas Thiemeyer und seine Bücher aufmerksam gemacht. Ich habe jetzt wieder richtig Lust, mit der Eden-Trilogie weiterzumachen.  
 
Mein Fazit:
 
Ein Muss für alle Fans des Abenteuerromans a la Jule Verne.
 
Meine Bewertung:
(3 1/2 von 5 Sterne)

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