Montag, 14. März 2016

Rezension: Stephanie Madea - Sklave des Blutes: Night Sky 1

Kann aus der Masse nicht hervorstechen


(Quelle: Amazon)



Taschenbuch
Verlag: Sieben-Verlag
Seiten: 248
ISBN: 9783941547353
Preis: € 16.50
Erhältlich u.a. bei Amazon: Sklave des Blutes: Night Sky 01
 
 
Zum Inhalt:
 
Nach dem überraschenden Tod seines Vaters ist Jonas als ältester Sohn verpflichtet, den Familienkonzern weiterzuführen - auch wenn ihm das so gar nicht passt. Und als wäre dies nicht genug, verlangt seine Mutter von ihm, eine Frau zu heiratet, die das selbe Geschöpf ist wie er: Ein reinrassiger Vampir. Doch Jonas denkt nicht daran. Er will den Tod seines Vaters rächen und stellt Nachforschungen an. Bei seinen Recherche stolpert er über Cira, der er nicht nur einmal das Leben rettet. Und obwohl sie nur ein Mensch ist, kann Jonas sie einfach nicht vergessen...
 
Meine Meinung:
 
Ab und zu überkommt es mich immer wieder mal und ich habe Lust, einen Vampir-Roman zu lesen. Da ich noch das eine oder andere Exemplar auf meinem SuB habe, ist die Auswahl noch immer recht groß. Aufgrund dessen habe ich im Februar dann zu diesem Buch gegriffen, wobei ich dazu sagen muss, dass ich das E-Book gelesen habe, was aber wohl nicht mehr angeboten wird.
 
Was soll ich sagen? Um es nett auszudrücken: Es gibt bessere Bücher aus dem Genre. Klar, man weiß, was in solchen Büchern passiert und sie unterscheiden sich alle nicht wirklich von einander. Trotzdem gibt es gute und weniger gute Exemplare. Dieses Buch gehört leider zu den letzteren. 
 
Selten hat ein Buch mit so wenig Seiten sich soooo gezogen. Ich hatte teilweise das Gefühl, das Buch ist doppelt so dick. Da ich ja das E-Book gelesen hatte und bisher noch keine Print-Ausgabe des Buches gesehen habe, zweifele ich immer noch stark daran, dass das Buch nur 248 Seiten hat. Wenn doch, dann spricht es nicht wirklich für das Buch.
Von der Autorin war wohl gedacht, dass die Geschichte aufgrund der Ereignisse spannend für den Leser ist und dieser richtig gefesselt wird. Äh... nein. War nicht so. Was wohl auch daran lag, dass meiner Meinung nach die Autorin ein wenig zu dick aufgetragen hat. In dem Buch passiert dem weiblichen Hauptcharakter so viel, dass die Geschichte einfach unglaubwürdig wird - auch wenn schon Vampire drin vorkommen. Natürlich werden die Vampire hier wieder als Helden und Traummänner abgestempelt, was nicht anders zu erwarten war, aber auch das war hier einfach to much. Bei dem Buch werden meiner Meinung nach zu viele Klischees verarbeitet, und das mehrfach. Wie heißt es so schön: Weniger ist manchmal mehr.
 
Zum Ende hin ist es der Autorin gelungen, ein wenig Spannung auf zu bauen, was man positiv bewerten kann. Ebenso das Ende des Buches, denn es motiviert die Leser, die Reihe weiter zu verfolgen. Es ist kein richtiger Cliffhanger, aber trotzdem okay. Mich konnte das Ende jedoch nicht davon überzeugen, den zweiten Band zu lesen. Für mich ist die Reihe hier zu Ende. 
 
Mein Fazit:
 
Die Autorin wollte zu viel und ist über das Ziel hinausgeschossen. Schade. Dieses Buch ist leider nicht zu empfehlen.
 
Meine Bewertung:
 
(2 1/2 von 5 Sterne)

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