Mittwoch, 13. August 2014

Rezension: Elisabeth Naughton - Gestohlene Rache

Nicht wirklich überzeugend

(Quelle: Amazon)
Taschenbuch
Verlag: LYX
Seiten: 432
ISBN: 9783802583261
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Zum Inhalt:

Dr. Lisa Maxwell, eine knallharte Archäologin, die auf der Suche nach den drei Furien kein Abenteuer scheut. Doch ihre Suche wird erschwert als sie auf Rafe Sullivan trifft. Der smarte Dieb schafft es, Lisa um den Finger zu wickeln und ihr die bereits gefundene Figur zu stehlen. Doch Lisa lässt sich das natürlich nicht gefallen und begibt sich auf die gefährliche Jagd nach Rafe und die drei Furien.

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches hatte ich ein Erlebnis was ich bisher, obwohl ich wirklich viel lese, noch bei keinem Buch hatte: Ich hatte ein Déjà-vu! Die ersten ca. 70 Seiten hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich das ganze schon mal so oder so ähnlich gelesen habe, aber ich kam einfach nicht darauf, an welches Buch mich der Inhalt erinnert. Nach längerem Grübeln und Recherchieren (mir ist der Buchtitel nicht mehr eingefallen), bin ich dann doch fündig geworden, und zwar hat mich dieses Buch an "Gestohlene Träume" von Nora Roberts erinnert. Nicht nur der Titel weißt Ähnlichkeiten auf, sondern auch der Inhalt. Es geht in beiden Büchern um die Jagd nach drei antike Frauenfiguren und natürlich um das langsame Anbandeln der beiden Hauptcharaktere. Sogar der Nachname der männlichen Hauptcharakter ist der gleiche! Daher hat es mich auch nicht gewundert, dass ich zeitweise stark an mir gezweifelt habe, ob ich das Buch nicht schon mal gelesen habe. Ob die Ähnlichkeit jetzt nur Zufall ist oder Absicht, sei jetzt mal dahingestellt, aber auffällig ist es schon.
 
Und der weitere Punkt, den beide Bücher gemeinsam haben: Sie haben mich beide nicht überzeugt! Ich glaube, dass liegt einerseits an dem Genre Romantic Suspense, mit dem ich nicht wirklich warm werde. Bisher konnten mich noch die wenigsten Bücher aus diesem Genre überzeugen. Und anderseits lag es auch an dem Buch selbst. Die Geschichte zog sich teilweise schon etwas und man wusste manchmal wirklich nicht, warum die Autorin jetzt noch diesen oder jenen Passus mit aufgenommen hat, der zur Weiterentwicklung der Geschichte so gar nichts beigetragen hat. Zum Finale hin wurde es natürlich dann schon spannender, wobei man als alter Hase schon ungefähr wusste, was passiert bzw. wie es ausgeht. Also nichts wirklich Neues. Auch fand ich die Auflösung am Schluss teilweise auch etwas an den Haaren herbeigezogen. Aber gut, vielleicht wollte die Autorin dem Buch noch eine überraschende Wendung geben.
 
Zu den Charakteren gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Beide Hauptcharaktere sind mir nicht wirklich ans Herz gewachsen. Irgendwie habe ich nicht wirklich eine Verbindung zu ihnen aufbauen können. Ich habe über sie gelesen, habe ihre Abenteuer mit Ihnen mit erlebt - das war es dann aber auch. Einen herausstechenden Charakter hat es meiner Meinung nach nicht wirklich gegeben. 

Mein Fazit:

Leider konnte das Buch aufgrund langatmiger Leseabschnitten und teilweise fehlender Spannung nicht wirklich überzeugen.  

Meine Bewertung:


(3 von 5 Sterne)

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