Donnerstag, 14. März 2013

Rezension: Susanna Kearsley - Die Geister von Rosehill


Der Funke wollte irgendwie nicht überspringen



Taschenbuch
Verlag: Piper
Seiten: 432
ISBN: 978-3492262644
Preis: 6,95 €
Erhältlich u.a. bei Amazon: http://amzn.to/Qt8USs


Zum Inhalt:
Verity Grey ist Archäologin mit Leib und Seele. Daher ist sie direkt Feuer und Flamme für eine Ausgrabung in Rosehill, denn nicht weniger als die letzte Ruhestätte der legendäre Neunten Römischen Legion wird dort vermutet. Doch was Verity dort erlebt, hätte sie nie erwartet. Denn die Ausgrabung wird von einem Unbekannten sabotiert. Handelt es sich hierbei um den Geist eines der Legionäre der Neunten Römischen Legion, der angeblich in der Gegend sein Unwesen treibt? Verity glaubt nicht an Geister. Doch wie soll sie sich die ganzen unerklärlichen Dinge erklären? Und als wäre dies nicht genug, bringt ihr neuer Kollege David ihre Gefühle ganz schön durcheinander...

Meine Meinung:
Für mich war es das erste Buch dieser Autorin. Daher bin ich ganz unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Der Schreibstil war ganz okay, aber nicht wirklich herausragend. Trotzdem lies sich die Geschichte flüssig lesen und man kam als Leser nicht irgendwie ins Straucheln aufgrund irgendwelcher Satzmonster oder sonstigen verbalen Ergüssen. Jedoch war der Schreibstil wohl auch der ausschlaggebende Grund, warum dieses Buch nicht wirklich bei mir landen konnten. Denn die Idee der Geschichte und das ganze Drumherum war wirklich gut durchdacht. Das Buch hat eigentlich alles: Liebe, Mysteriöses, Intrigen, etc. Es war alles da. Trotzdem wollte bei mir der Funken einfach nicht überspringen. Ich war in der Geschichte nicht wirklich drin. Ich hatte eher die ganze Zeit das Gefühl, dass ich als Außenstehender mir die ganze Sache betrachte, ohne Emotionen oder Gefühle. Für mich ist ja ein wirklich gutes Buch ein Buch, dass mich so fesseln kann, dass ich das Gefühl habe, direkt in der Geschichte drin zu sein. Und dass ich, wenn ich das Buch zuklappe, aus dieser anderen Welt wieder auftauchen und mich erstmal wieder an die Wirklichkeit gewöhnen muss. Leider hat es dieses Buch nicht einmal geschafft, mich in diesen Zustand zu versetzen. Irgendetwas hat mich davon abgehalten, in die Geschichte einzutauchen. Auch wenn der Schreibstil okay war, ist er wohl der Grund warum der Funke nicht überspringen wollte. Es hat einfach das gewisse Etwas gefehlt, das mich als Leser richtig hätte packen können. Es war natürlich schade, dass das Buch mich nicht überzeugen konnte. Jedoch habe ich mir vorgenommen, der Autorin nochmal eine Chance zu geben und irgendwann, wenn ich mal wieder ein Buch von ihr entdecke, was sich interessant anhört, werde ich wieder was von ihr lesen.

Mein Fazit: Idee war gut, Schreibstil auch - trotzdem hat dem Buch irgendwie das gewisse Etwas gefehlt.

Bewertung:

(3 1/2 von 5 Sterne)

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