Dienstag, 4. September 2012

Rezension: J.R. Ward - Vampirsohn

Was Gutes für Zwischendurch




Taschenbuch
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 144
ISBN: 978-3453527898
Preis: 5,99 €
Erhältlich bei Amazon: http://amzn.to/OB9muB

Zum Inhalt: Claire ist eine erfolgreiche und selbstbewusste Anwältin, für die ihre Karriere wichtiger ist, als irgendeine Beziehung zu einem Mann. Kurz vor einem verlängerten Wochenende wird Claire zu einer ihrer Mandanten gerufen: Ms. Leeds. Doch statt mit der älteren Dame die neuste Fassung ihres Testaments zu besprechen, wird Claire von dieser hinterrücks betäubt und in den Keller gesperrt. Kurz nach dem Erwachen muss Claire feststellen, dass sie nicht alleine in ihrem Verlies ist. Ein geheimnisvoller Mann, mit Ketten gefesselt, teilt sich das Zimmer mit Claire. Und nicht nur das: Der Mann ist ein Vampir! Claire ist hin- und her gerissen - soll sie vor diesem Mann Angst haben oder sich von ihm angezogen fühlen?

Meine Meinung: Dieses kleine Büchlein von J.R. Ward mit gerade mal 144 Seiten konnte mich wieder mal überzeugen. Die Autorin schafft es auf so wenig Seiten eine kleine, aber richtig spannende und unterhaltsame Geschichte zu zaubern. 
Wie man unschwer an dem Titel erkennen kann, handelt es sich wieder um einen Vampirroman. Jedoch geht es hier nicht um die Vampire der BlackDagger-Reihe, sondern es ist eine selbstständige Geschichte. Daher kann ich allen, die noch kein Buch von J.R. Ward gelesen haben, dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Hier könnt ihr mal testen, ob euch der Schreibstil der Autorin und die Art ihrer Bücher gefallen, ohne gleich eine neue Reihe anfangen zu müssen. Und allen, die bereits Bücher der Autorin gelesen haben, kann ich das Buch natürlich auch nur empfehlen. Ich habe es z.B. gelesen, weil ich gerne nochmal ein Buch der Autorin lesen wollte. Da ich jedoch aus der BlackDagger-Reihe etwas rausgekommen bin und momentan keine Lust hatte, nochmal von vorne anzufangen, hat sich dieses Buch einfach angeboten. Die Autorin hat einen wirklich guten Schreibstil. Sie schafft es innerhalb kürzester Zeit den Leser zu fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr los zu lassen. Was mir an der Novelle auch gut gefallen hat, ist, dass die Story ein richtiges Ende hat. Viele Kurzgeschichten bzw. Novellen, die ich bisher gelesen haben, haben ein offenes Ende. Bei manchen ist es ganz okay. Aber meistens stört es mich. Da war diese Novelle wirklich besser. Der einzige kleine Wermutstropfen an diesem Buch war die Seitenanzahl. Ich hätte wirklich gerne mehr gehabt!! Die Geschichte hätte meiner Meinung nach bestimmt 300 bis 350 Seiten haben können, ohne das es langweilig geworden wäre.

Fazit: Ein rund um gelungenes Buch, das aber viel zu schnell zu Ende war.

Bewertung:
(4 1/2 von 5 Sterne)


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