Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension: Christopher Ride - Die vergessene Sonne

Kein "normaler" Thriller


(Quelle: Amazon)


Taschenbuch
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 492
ISBN: 9783404166381
Erhältlich u.a. bei Amazon (von Drittanbietern): http://amzn.to/2vr7kbY
 
 
Zum Inhalt:
 
Peru, 1908: Der Zeitreisende Wilson Dowling kehrt zurück nach Peru um den letzten Teil seines Auftrags zu erfüllen. Doch die Geschichte hat sich verändert und nichts mehr ist wie zuvor. Eine alte Macht ist wiedererwacht. Schafft es Wilson Dowling den Weltuntergang verhindern?
 
 
Meine Meinung:
 
Eins will ich gleich vorneweg sagen: Ich bin kein Thriller-Fan. Ich lese zwar ab und zu Bücher aus diesem Genre, aber wirklich überzeugen kann mich ganz selten mal ein Exemplar. "Die vergessene Sonne" von Christopher Ride ist - wie ihr schon an meiner Bewertung sehen könnt - in meinen Augen eher so ein Mittelding. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht DAS Top-Buch.
Bevor ihr aber zu diesem Buch greifen wollt, muss ich euch auf eins hinweisen: Es handelt sich um den dritten Band einer Trilogie!! Ich habe dieses Buch trotzdem gelesen ohne mir vorher die zwei anderen Bände zu Gemüte zu führen und ich muss sagen, es geht. Es kommen zwar ein paar Rückblenden oder Personen drin vor, zu denen man nicht alles nachvollziehen kann, aber für die Story in diesem Buch - bin ich der Meinung - ist es nicht so schlimm. Ich bin mit der Geschichte ganz gut klar gekommen.
Ein weiterer Punkt, den man nicht gleich erahnen würde, wenn man das Cover und den Klappentext liest, ist, dass es sich nicht um einen "normalen" Thriller handelt, denn hier schleichen sich ab und zu die Genre "Fantasy" und "Science-Fiction" mit ein. Klar, in der Trilogie geht es um das Thema "Zeitreisen", wobei ich sagen muss, dass es eigentlich mehr ein Randthema ist, dass nicht in den Vordergrund gedrängt wird. Es zieht sich zwar durch das ganze Buch, aber es passt einfach zu der Story. Wie sich das Genre "Fantasy" reinschmuggelt, möchte ich eigentlich nicht verraten, da ich euch da gegebenenfalls zu viel verraten würde - ein bisschen Spannung muss ja bleiben :-).
 
Zum Beginn des Buches hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Es war doch schon ziemlich heftig und brutal für mich, so dass ich gleich Bedenken hatte, ob dieses Buch wirklich etwas für mich ist. Aber als dann mehr der Hauptcharakter Wilson Dowling ins Spiel kam, wurde das Buch auch besser. Es passiert dann vielleicht nicht mehr ganz so viel wie am Anfang, trotzdem wurde das Buch für mich nicht langweilig. Die Story lies sich wirklich gut lesen und konnte einen teilweise schon fesseln, so dass man fast dachte, man wäre mit in Peru dabei. Ich fand es übrigens auch sehr interessant, dass man so einiges über die Inkas und die spanischen Eroberer erfahren hat. Mir hat das gefallen, nur weiß ich nicht, wie das wahre Thriller-Fans sehen. Vielleicht wird ihnen das ganze schnell zu langweilig.
 
Das Ende lässt für meinen Geschmack ein paar Fragen zu viel offen. Ich weiß natürlich nicht, ob vielleicht ein paar davon schon in den anderen Bänden beantwortet wurden. Wenn nicht, müsste meiner Meinung nach noch ein vierter Band veröffentlicht werden.
 
 
Mein Fazit:
 
Ein Thriller, der viele weiteren Genre beinhaltet. Definitiv kein schlechtes Buch, aber es ist noch Luft nach oben.
 
Meine Bewertung:
(3 von 5 Sterne)

Dienstag, 4. Juli 2017

Lesestatistik Juni 2017


Der Lesemonat Juni ist zu Ende - und er war wirklich super! Ganze sechs Bücher habe ich gelesen. So viele Bücher habe ich das letzte Mal im Juni 2015 geschafft. Also, ich bin rundum zufrieden. Die meisten Bücher haben mir auch relativ gut gefallen. Wirklich herausgestochen hat jetzt keins, deshalb habe ich auch kein Buch zum Highlight des Monats gekürt. Dafür gab es aber den Flop des Monats.
Toller Nebeneffekt meines Lesemonats: Mein SuB ist wieder unter die 300er Marke gerutscht!! Da ich keine Neuzugänge im Juni hatte, konnte ich meinen SuB nunmehr auf 297 Bücher minimieren. Wirklich super! Jetzt heißt es fleißig weiterlesen, damit ich meinem Wunsch-SuB (für dieses Jahr) von 280 Bücher noch ein bisschen näher komme.
 
Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Büchern im Juni:


1.
Liebesnacht mit einem Mörder von J.D. Robb (415 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Ich habe seit gefühlt Jahren mit der Eve-Dallas-Reihe weitergemacht - Dank meiner Bücher-Challenge. Ich will jetzt auch versuchen, ab und zu mal einen Band der Reihe zu lesen, denn bisher haben mir die Bücher immer gut gefallen. Sie sind jetzt vielleicht nicht herausragende Pageturner, aber sie lassen sich gut lesen und sind wirklich spannend. Mal schauen, wann ich zu dem nächsten Band greife.

2.
Magic 8 - Ein Sommer voller Wünsche von Risa Green (352 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Im Juni gab es mal wieder ein Jugendbuch, das auch schon etwas länger auf meinem SuB lang. Es war mal eine Empfehlung der Glimmerfeen. Der Schreibstil war ganz gut, aber die Story hat mir nicht so zugesagt. Deswegen werde ich den zweiten Band auch nicht mehr lesen.
 
3.
Ich war jung und hatte das Geld von Sebastian Lehmann (192 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Wer meine Rezension bereits gelesen hat, weiß, dass ich mit dem Buch nicht so wirklich warm geworden bin, weil ich mir einfach was anderes darunter vorgestellt hatte. Ich glaube, wenn ich gewusst hätte, um was es genau geht, hätte ich es wohl nicht gelesen. Wobei ich positiv festhalten möchte, dass mir der Schreibstil des Autors gut gefallen hat - nur eben die Story nicht.
 
4.
Liebe, fertig, los von Rachel Gibson (448 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Ich muss sagen, dass Rachel Gibson mich bis jetzt noch nie wirklich enttäuscht hat. Ihre Bücher lassen sich gut lesen und die Geschichten schaffen es schnell, einen mitzureißen, so dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. So ging es mir auch wieder bei diesem Buch. Zwar nicht gleich zu Beginn, aber so ab der Hälfte war ich richtig in der Geschichte drin und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, obwohl man bei Rachel Gibson eigentlich immer weiß wie es ausgeht :-)
 
5.
Tante Martha im Gepäck von Ulrike Herwig (304 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch war leider mein Flop des Monats. Ich hatte eigentlich gehofft, dass dieses Buch unterhaltsam und witzig ist, aber leider war es beides nicht. Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob ich das Buch abbrechen sollte, habe es dann aber doch zu Ende gelesen. Der Schluss war dann nochmal ganz gut, obwohl ich ihn etwas an den Haaren herbeigezogen fand. Also mir hat dieses Buch leider so gar nicht zugesagt.

6.
Der kleine Laden der einsamen Herzen von Annie Darling (400 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Bei diesem Buch hat es etwas gedauert, bis ich mit ihm warm geworden bin. Während der ersten 100 Seiten wollte der Funken nicht überspringen, aber ich bin froh, dass ich dran geblieben bin, denn dass Buch wurde immer besser und konnte mich dann doch noch überzeugen. Mehr erfahrt ihr aber in meiner Rezension.

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Anzahl Bücher: 6
Gesamtseitenzahl: 1.711
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 57 (Stand: 30.06.2017)

Samstag, 1. Juli 2017

[Aktion] Bücher-Challenge 2017: Aufgaben Juli


Wieder ein neuer Monat, wieder neue Aufgaben für die Lese-Challenge!!
Kurzer Rückblick in den Juni: Der Lesemonat Juni ist wirklich gut gelaufen (mehr dazu in meiner Lesestatistik) - nur leider nicht für meine Bücher aus der Lese-Challenge. Mit "Die vergessene Sonne" habe ich bereits begonnen, nur leider konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern, so dass ich es zur Seite gelegt habe und lieber andere Bücher gelesen habe. Und "Herr aller Dinge" habe ich noch gar nicht angefangen!! Schande über mich. Ich hoffe, dass ich das im Juli wieder gut machen kann und die Bücher gelesen bekomme. Ich gebe mein Bestes! 

Kommen wir aber nun zu den Challenge-Aufgaben für den Juli:

 
Aufgabe Nr. 1: Lese ein Buch, dessen Titel mit dem Buchstaben "N" beginnt!

Bei dieser Aufgabe ist mir die Wahl relativ leicht gefallen. Es ist:

(Quelle:Amazon)

Nachricht von dir von Guillaume Musso

Dieses Buch habe ich immer mal wieder in der Hand genommen und immer wieder ist mir ein anderes Buch dazwischen gekommen. Aber jetzt will ich es auf jeden Fall lesen. Ich freue mich schon drauf, denn bisher konnte mich Guillaume Musso immer begeistern.
 
 
Aufgabe Nr. 2: Lese ein Buch, dessen Titel mit dem Buchstaben "V" beginnt!

Hier habe ich mich für eine wirkliche SuB-Leiche entschieden. Und zwar für:

(Quelle: Amazon)

Vermiss mein nicht von Cecelia Ahern

Dieses Buch liegt seit seinem Erscheinen im Jahr 2007 auf meinem SuB! Da wird es jetzt doch wirklich Zeit es mal zu lesen, oder?


Gerne könnt ihr auch an der Challenge teilnehmen. Wie die Challenge funktioniert? Ich habe hier neben mir einen kleinen Berg mit gefalteten Zetteln liegen, auf denen verschiedene Aufgaben stehen. Zu jeder Aufgabe muss ich ein Buch lesen. Pro Monat werde ich zwei Zettel ziehen und hoffentlich auch zwei Bücher dazu lesen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr gerne mitmachen.

Dienstag, 27. Juni 2017

Rezension: Annie Darling - Der kleine Laden der einsamen Herzen

Wurde Seite um Seite besser

(Quelle: Amazon)
 
Taschenbuch
Verlag: Penguin Verlag
Seiten: 400
ISBN: 978-3328100980
Preis: € 10,00
Erhältlich u.a. bei Amazon: http://amzn.to/2tSDwFx
 
 
Zum Inhalt:
 
Freud und Leid liegen oft nah bei einander - diese Erfahrung muss auch Posy Morland machen, als Ihre Freundin Lavinia verstirbt. Doch Posy bleibt nur wenig Zeit zum Trauern, denn Lavinia hinterlässt ihr etwas ganz besonderes - ihren Buchladen! Um den Laden wieder auf Vordermann zu bringen, bekommt die Buchhandlung nicht nur einen neuen Namen, sondern aus ihr wird ein Buchladen, in dem es nur Liebesromane gibt! Ihre Kolleginnen sind von der Idee begeistert und unterstützen Posy tatkräftig - im Gegensatz zu Lavinias Enkel Sebastian. Denn der hat ganz andere Pläne mit der Buchhandlung. Da kommt es schon zu der einen oder anderen Auseinandersetzung zwischen Posy und Sebastian bis die Funken fliegen - aber nicht nur im negativen Sinne...
 
 
Meine Meinung:
 
Die Erwartungen zu diesem Buch waren bei mir relativ hoch. Ich habe im Vorfeld viel Positives darüber gehört und war dementsprechend auch gespannt, was auf mich zukommt. Die ganze Geschichte entspricht außerdem zu 100% meinem Lesegeschmack: Es geht um Bücher und Liebe. Was will man mehr? Vielleicht war das alles aber auch ein wenig der Grund, warum bei mir nicht gleich der Funke übergesprungen ist. Ich konnte mich nicht wirklich in das Buch fallen lassen. Die ersten 100 Seiten der Story haben mich nicht berührt, obwohl das eigentlich hätte anders sein müssen. Ich glaube, das größte Hindernis war einfach, dass ich nicht ganz unvoreingenommen an das Buch dran gegangen bin, was mich im Nachhinein ein wenig ärgert. Denn im Rückblick betrachtet, wird das dem Ganzen nicht wirklich gerecht. Die Story hätte einem direkt zu Beginn auf jeden Fall berühren können. Es geht um Verlust, Angst und Unsicherheit. Man sollte eigentlich mit dem Hauptcharakter Posy mitfühlen, den Schmerz mit ihr teilen. Und genauso die Wut, die sie auf den männlichen Hauptcharakter Sebastian hat, der wirklich ziemlich oft ziemlich ungehobelt sein kann. Aber bei mir ist da so gar nichts passiert. Ich habe das Buch gelesen und zur Kenntnis genommen - mehr aber auch nicht. Das war für mich einfach der Grund, warum ich das Buch erstmal zur Seite gelegt und ein paar Tage pausiert habe.
Ich weiß nicht ob es daran lag oder ob die Geschichte danach besser wurde, aber auf den darauffolgenden Seiten bin ich immer mehr und mehr in die Geschichte eingetaucht. So langsam kam alles zusammen, was mir die ganze Zeit gefehlt hat. Und irgendwann "hatte" mich dann die Autorin. Das Ende hat mir sehr gut gefallen - auch wenn es vielleicht ein wenig schnulzig war :-) Ich werde das Buch irgendwann auf jeden Fall nochmal lesen - mal schauen, ob ich da wieder das selbe Gefühl habe.
 
Was definitiv nicht das Problem an diesem Buch war, war der Schreibstil der Autorin, denn die Geschichte lies sich wirklich gut und schnell lesen, was man vielleicht bei 400 Seiten nicht gleich erwartet. Der Schreibstil war frisch und modern - genau das richtige für ich. Auch fand ich es toll, dass immer wieder Bücher und Zitate aus Büchern in dem Buch erwähnt wurden. Aufgrund dessen habe ich mich z.B. dazu entschieden, endlich mal "Stolz und Vorurteil" zu lesen. Anscheinend muss die Geschichte richtig gut sein :-)
 
Wenn ihr überlegt, euch dieses Buch anzuschaffen, kann ich nur sagen: Tut es! Auch wenn für mich der Beginn ein wenig holprig war, kann ich dieses Buch wirklich empfehlen, besonders für Fans von modernen Liebesromanen. Gerade jetzt für den Sommer ist dieses Buch die beste Lektüre.
 
Noch vielen Dank an den Penguin-Verlag, der mir dieses Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat. 
 
 
Mein Fazit:
 
Auch wenn dieses Buch einen zu Beginn nicht fesseln kann, sollte man ihm eine Chance geben. Man wird positiv überrascht!
 
 
Meine Bewertung:
(3 1/2 von 5 Sterne)

Samstag, 10. Juni 2017

Rezension: Sebastian Lehmann - Ich war jung und hatte das Geld

Ein-, zweimal schmunzeln - mehr aber auch nicht


(Quelle: Amazon)

Taschenbuch
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 192
ISBN: 9783442159215
Preis: € 10,00
Erhältlich u.a. bei Amazon: http://amzn.to/2sKPRuO
 
 
Zum Inhalt:
 
Könnt ihr euch noch daran erinnern? Damals, als wir in der Pubertät waren und so einiges ausprobiert haben? Wir wussten nicht wer wir waren und wo wir hin wollten, aber wir haben uns nicht davor gescheut, alles auszuprobieren. Waren wir die Skater oder doch eher die Gruftis? Schlummerte in uns der Öko oder doch eher der Rapper? Wer nicht fragt - oder in dem Fall nicht ausprobiert -, der nicht gewinnt. Auch Sebastian Lehmann hat sich in seiner Jugend diesen Fragen gestellt und zusammen mit seinen Freunden die verschiedenen Jugendkulturen mal mehr, mal weniger erfolgreich ausprobiert.
 
 
Meine Meinung:
 
Gleich zu Beginn möchte ich eins vorweg nehmen: Ich habe bei diesem Buch etwas ganz anderes erwartet. Was meiner Meinung nach auch ein wenig an dem Untertitel des Buches lag, denn wenn ich lese "Meine liebsten Jugendkulturen aus den wilden Neunzigern" gehe ich davon aus, dass es auch irgendwie eine Zeitreise zurück in die Neunziger gibt. Davon habe ich aber so gar nichts gespürt. Es wird kaum auf die damalige Zeit Bezug genommen. Lediglich die Musik von damals wird erwähnt, wie Dr. Alban oder Nirvana. Mehr aber leider nicht. Ich hatte gehofft, dass es auch für mich eine Zeitreise in meine Jugend wird - wie damals alles so war, was man erlebt hat etc. Leider wurde diese Erwartung enttäuscht, denn in diesem Buch geht es wirklich ausschließlich darum wie die Clique des Autors, bestehend aus himself, Flo, Dirk und Tina, verschiedene Jugendkulturen wie Skater, Rapper, Ökos etc. ausprobieren.
 
Die kurzen Kapitel (maximal drei Seiten) waren relativ schnell gelesen, wobei diese auch ab und zu mit einer passende Illustration "gekrönt" wurden, die meiner Meinung nach eigentlich nicht wirklich erforderlich waren. Ich als Vielleser war nach nicht mal zwei Stunden mit dem Buch durch - sozusagen ein kurzes Intermezzo. Vielleicht hätte man da noch das eine oder andere Kapitel mehr mit in das Buch aufnehmen sollen. Denn - was ich ausdrücklich positiv hervorheben möchte - der Autor kann definitiv schreiben. Die Texte waren flüssig und gut erzählt - wohl auch ein Grund dafür, warum ich mit dem Buch so schnell durch war. An der einen oder anderen Stelle hat mich Sebastian Lehmann sogar zum Schmunzeln gebracht. 
Was mich dann wiederum an der einen oder anderen Stelle gestört hat, war, dass manchmal gewisse Dinge erwähnt worden sind (hier will ich nicht zu viel verraten), die meiner Meinung nach noch gar nicht in den Neunziger vorkamen, sondern erst in den 2000er. Das hat mich dann auch wieder etwas gestört, wobei es jetzt nicht oft vorkam, aber es hat für mich das Lesevergnügen irgendwie getrübt.
 
Wie ihr sehen könnt, ist dieses Buch jetzt nicht wirklich schlecht, nur war es eben nicht das was ich erwartet habe. Außerdem bin ich einfach der Meinung, dass man aus dem ganzen Thema noch viel mehr hätte rausholen können - da ist viel Potenzial nicht ausgeschöpft worden. Wenn man z.B. viel mehr Ereignisse oder Gegenstände, die man mit der Zeit verbindet, in die Storys mit aufgenommen hätte, hätte man den Leser vielleicht mehr ansprechen und dadurch mehr für das Buch begeistern können. 
Trotzdem möchte ich dem Verlag danken, dass er mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat, denn auch wenn dieses Buch nicht so meins war, den Autor selbst habe ich jetzt entdeckt und würde gerne noch ein weiteres Buch - mit hoffentlich dem passenden Thema für mich - ausprobieren.
 
 
Mein Fazit:
 
Der Autor hat einen guten und teilweise witzigen Schreibstil, nur leider ist er mit diesem Buch an meiner Erwartung total vorbeigeschrammt. Schade!
 
Meine Bewertung:
(3 von 5 Sterne)

Sonntag, 4. Juni 2017

Lesestatistik Mai 2017


So, der Lesemonat Mai ist nun auch schon wieder Geschichte. Vier Bücher habe ich beendet und zwei weitere begonnen - damit kann man wirklich zufrieden sein. Gerade weil ich ja nicht mehr so viel Zeit zum Lesen habe wie früher. Auch mit meinen ausgewählten Büchern bin ich wirklich zufrieden und es war teilweise ein richtiger Genuss die Bücher zu lesen. Der einzige Wermutstropfen im Mai war natürlich der Anstieg meines SuBs aufgrund der Rebuy-Bestellung. Aber ich nehme es sportlich und werde versuchen, ihn bald wieder unter die 300er Marke zu bekommen.
 
Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Büchern im Monat Mai:
 
1.
Das geheime Leben des Monsieur Pick von David Foenkinos (336 S.)
Bewertung: 4 von 5 Sterne

HIER geht's zur Rezension
Mein absolutes Lesehighlight im Mai und in den bisherigen Monaten des Jahres 2017. Wirklich ein tolles Buch, welches ich jedem nur ans Herz legen kann. Ihr müsst dieses Buch lesen. Schaut euch auch gerne meine Rezension dazu an.

 2.
Schatz, brennt da grad was an? von Hanna Dietz (256 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne

HIER geht's zur Rezension
Das perfekte Sommerbuch. Leichte, unterhaltsame Lektüre rund um den Männer-Sommer-Sport schlechthin: Grillen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch definitiv was für jeden Frau, egal ob ihr Mann grillt oder nicht. Mehr zu dem Buch erfahrt ihr in meiner Rezension.
 
3.
Eine schottische Affäre von Jennifer McQuiston (385 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Mit diesem Buch war ich leider nicht ganz so zufrieden. Die Geschichte hat sich wirklich gezogen und konnte mich kaum fesseln. Selbst die Überlegung, ob ich das Buch abbrechen sollte, kam zwischenzeitlich auf. Das spricht natürlich nicht gerade für das Buch. Ich weiß nicht, ob die anderen Bücher der Autorin auch so sind. Momentan habe ich aber nicht wirklich Lust, ein anderes von Jennifer McQuiston auszuprobieren. Vielleicht später mal. Spontan würde ich dann eher wieder zu einem Buch von Laura Landon greifen.

 4.
Extradunkel von Gabrielle Zevin (432 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Der letzte Band der Trilogie wurde ebenfalls im Mai gelesen. Irgendwie wollte ich gar nicht, dass das Buch endet, denn ich hätte gerne noch viel mehr über Anya Balanchine gelesen. Von mir aus hätte die Autorin noch ein paar mehr Bände rausbringen können. Wirklich eine gute Jugendbuch-Trilogie, die ich empfehlen kann.
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Anzahl Bücher: 4
Gesamtseitenzahl: 1.409
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 45 (Stand: 31.05.2017)
 

Mittwoch, 31. Mai 2017

[Aktion] Bücher-Challenge 2017: Aufgaben Juni


Auch der Wonnemonat Mai ist schon wieder zu Ende. Diesmal lief es aber für die Lese-Challenge besser als im April, denn ich habe beide Aufgaben für den Mai geschafft!! Das freut mich natürlich. Die zwei Bücher zu den Aufgaben aus dem April konnte ich im Mai leider nicht mehr beenden, aber beide Bücher habe ich angefangen zu lesen (siehe Lesestatus rechts). Daher hoffe ich, dass diese Bücher vielleicht endlich im Juni fertiggelesen werden, damit ich auch dort ein Häkchen dran machen kann.
Noch kurz ein kleines Feedback zu den Mai-Aufgaben: "Eine schottische Affäre" von Jennifer McQuiston konnte mich leider nicht ganz so überzeugen. Da gefallen mir die Bücher von Laura Landon wirklich besser. Dafür hat mir "Extradunkel" von Gabrielle Zevin wieder gut gefallen. Auch der letzte Band der Trilogie konnte mich überzeugen. Es ist ein bisschen schade, dass jetzt alles zu Ende ist. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr gelesen.

Jetzt kommen wir aber zu den neuen Challenge-Aufgaben für den Monat Juni.
 
 
Aufgabe Nr. 1: Lese einen Thriller!

Okay, da ist die Auswahl bei mir nicht wirklich groß, denn das Genre Thriller gehört jetzt nicht wirklich zu meinen Favoriten. Ich weiß, viele von euch lesen gerne diese Bücher, aber bisher konnte mich keins der gelesenen Exemplare überzeugen. Nichtsdestotrotz habe ich einen Thriller gefunden, der mir am meisten für die Challenge zusagt hat. Es ist:


(Quelle: Amazon)
Die vergessene Sonne von Christopher Ride

Bisher habe ich von dem Autor noch nichts gelesen, deshalb bin ich mal gespannt, was auf mich zukommt. Vielleicht hat jemand von euch das Buch schon gelesen und kann mir mehr dazusagen.
 
 
Aufgabe Nr. 2: Lese ein Buch, dessen Titel mit dem Buchstaben "H" beginnt!

Hier hätte ich es mir ja einfach machen können. Einfach ein dünnes Buch schnappen und *schwupps* ist die Aufgabe erledigt. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, denn ich habe mir für die Aufgabe einen richtigen Wälzer ausgesucht.

(Quelle: Amazon)
 
Herr aller Dinge von Andreas Eschbach
 
Mit 704 Seiten ist dieses Buch für mich definitiv kein dünnes Buch und ich weiß auch nicht, ob ich dieses Buch im Juni schaffen werde. Aber irgendwann muss man auch mal zu den dicken Büchern greifen, denn ansonsten versauern die auch nur auf dem SuB. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall eine Chance.
 
 
Gerne könnt ihr auch an der Challenge teilnehmen. Wie die Challenge funktioniert?Ich habe hier neben mir einen kleinen Berg mit gefalteten Zetteln liegen, auf denen verschiedene Aufgaben stehen. Zu jeder Aufgabe muss ich ein Buch lesen. Pro Monat werde ich zwei Zettel ziehen und hoffentlich auch zwei Bücher dazu lesen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr gerne mitmachen.