Sonntag, 18. Februar 2018

Rezension: Mats Federberg - Chef, ich bin dann mal Windeln wechseln

Ein paar mehr Seiten wären schön gewesen

(Quelle: Amazon)

E-book
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS
Seiten: 157
ASIN: B074PRWPQP
Preis: € 3,99


Zum Inhalt:
 
Das Leben als Vater einer zweijährigen Tochter hat es in sich! Wer es nicht glaubt, kann es in diesem Buch von Mats Federberg nachlesen und wird sein blaues Wunder erleben. Denn hier wird der Vater nicht verschont. Doch Mats Federberg versucht mit Witz und Humor den alltäglichen Aufgaben, die ein Kleinkind so mit sich bringen, zu trotzen. Und das ist wirklich leichter gesagt, als getan.
 
 
Meine Meinung:
 
Ich lese gerne zwischendurch auch mal lustige und unterhaltsame Bücher. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Seitenumfang solcher Bücher immer relativ gering ist. Warum eigentlich? Haben die Autoren Angst, dass ihnen ihr Humor ab Seite 300 plötzlich abhanden kommt? Natürlich besteht immer die Gefahr, dass man es übertreibt und der Leser irgendwann von dem Buch genervt ist, aber das so etwas nicht passiert, ist eben die hohe Kunst des guten Schreibens.
Mats Federberg gehört meiner Meinung nach schon zu den Autoren, die wissen was sie tun, nur glaube ich, dass er nicht mutig genug ist. Denn warum hat er die - doch sehr unterhaltsame - Story über das Leben mit seiner Tochter nicht ein paar mehr Seiten gegönnt? Ich für meinen Teil fand die einzelnen Kapitel teilweise doch sehr kurz - nicht mal eine Seite auf dem E-Reader. Die Idee bzw. die Story, die hinter jedem Kapitel steckt, hat definitiv das Potenzial, auf mehrere Seiten erzählt zu werden. Wie bereits oben beschrieben, besteht da natürlich die Gefahr, es zu sehr in die Länge zu ziehen und damit den Leser zu langweilen. Aber wenn man sich - wie bei diesem Buch - zu kurz fasst, hat man das Problem, dass der Leser überhaupt nicht in die Geschichte reinkommt. So nach dem Motto: Neues Kapitel, neues Thema - schwupps, zu Ende! Hier sollte man wirklich versuchen, einen guten Mittelweg zu finden. Denn die Art wie Mats Federberg schreibt und auch die Story in dem Buch finde ich gelungen. Gerade deswegen sollte dieses Buch mehr Seiten haben, damit ich als Leser auch mehr Lesevergnügen habe. Doppelt so viel Seiten wären meiner Meinung nach perfekt. Da würde man vielleicht auch mehr über die Familie erfahren, über das Umfeld etc. So hätte man einen größeren Bezug zu den Charakteren und hätte besser mit ihnen mitfiebern und mitfühlen können. Nur zur Klarstellung: Auch auf den wenigen Seiten hatte ich schon Mitgefühl mit dem Vater - besonders zum Ende hin. Aber oft konnte man aufgrund der wenigen Sätze zu einzelnen Szenen gar keine Gefühle entwickeln.
Humor war vertreten, wenn auch nicht in Übermaß, was wohl auch wieder der geringen Seitenzahl zu schulden ist. Ich konnte das eine oder andere Mal schmunzeln - ein herzhafter Lacher war aber nicht dabei.
 
Mats Federberg kann meiner Meinung nach schreiben und hat Witz im Blut. Ich hoffe nur, dass er es bei seinen nächsten Werken schafft, den Humor hochzuhalten und den Büchern ein paar mehr Seiten zu schenken. Dann werde ich bestimmt auch wieder zu einem "Federberg" greifen.
 
 
Mein Fazit:
 
Idee: gut, Humor: Schmunzler garantiert, Seitenzahl: definitiv ausbaufähig. Wer auf ein kurzes, humoristisches Buch Lust hat, ist hier richtig.
 
Meine Bewertung:
(3 von 5 Sterne)


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Sonntag, 11. Februar 2018

[Werbung] SuB-Zuwachs # 1/2018



Seit langem gibt es von mir mal wieder einen Neuzugänge-Post. Ich bin ja fleißig dabei, meinen SuB zu minimieren und dabei versuche ich natürlich so wenig Buch-Neuzugänge wie möglich bei mir einziehen zu lassen. Dass das nicht so ganz einfach ist, brauche ich euch wohl nicht zu sagen, aber ich versuche, stark zu bleiben und mich so wenig wie möglich, der Versuchung hinzugeben.
Heute stelle ich euch meine vier letzten Neuzugänge vor. Zwei davon sind bereits schon 2017 bei mir eingezogen und zwei erst letzte Woche.

Hier also meine Neuzugänge:



(Quelle: Amazon)


Der Duft von Büchern und Kaffee von J. Vellguth
E-Book
Seiten: 219
ASIN: B01M0O5LFO
Preis:
€ 2,99
Erhältlich bei Amazon: http://amzn.to/2nZ3l4t

Dieses E-Book durfte bei mir einziehen, weil ich unheimlich gerne Bücher über Bücher lese. Und dazu gibt es noch eine Liebesgeschichte. Was will man mehr?



(Quelle: Amazon)
 
Das Fundbüro der Wünsche von Caroline Wallace
Taschenbuch
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Seiten: 352
ISBN: 9783499271205
Preis: € 9,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: http://amzn.to/2Eh95gM

Auf dieses Buch wurde ich dank seines Covers der Erstausgabe (sieht anders aus als das hier gepostete Cover) sowie dank des Titels aufmerksam. Dann hat mich natürlich auch noch der Inhalt angesprochen.



(Quelle: Amazon)

Shakespeare and Company von Sylvia Beach
Taschenbuch
Verlag: Suhrkamp Verlag
Seiten: 248
ISBN: 9783518373231
Preis: € 12,00
Erhältlich u.a. bei Amazon: http://amzn.to/2G4dy7c

Nachdem mir letztes Jahr die Biographie von Ernest Hemingway ("Und alle benehmen sich daneben" - HIER geht's zur Rezension) so gut gefallen hat, wollte ich mehr über das Leben in Paris der 20iger Jahre erfahren. Deswegen habe ich mir dieses kleine Büchlein gekauft. Es enthält Erinnerungen von Sylvia Beach über die damalige Zeit und über die Menschen, die in ihrer Pariser Buchhandlung ein und aus gingen. Ich freue mich schon richtig auf dieses Buch.
 

(Quelle: Amazon)

 
Time Thief - Keine Zeit für Traummänner von Katie MacAlister
Taschenbuch
Verlag: LYX
Seiten: 400
ISBN: 9783802594090
Preis: € 7,99
Erhältlich u.a. bei Amazon: http://amzn.to/2G2OsFO

Dieses Buch stand schon etwas länger auf meinem Wunschzettel. Ich glaube, ich bin mal beim Stöbern im Internet darauf gestoßen. Diese Woche konnte ich es ertauschen und gestern ist es schon bei mir eingezogen!




 
Jetzt würde mich natürlich interessieren, was ihr zu meinen Neuzugängen sagt. Habt ihr schon eins der Bücher gelesen? Wenn ja, wie ist eure Meinung? Immer her mit euren Kommentaren. Ich freue mich drauf.

Samstag, 3. Februar 2018

Lesestatistik Januar 2018

 
Der erste Monat im Jahr 2018 ist nun auch schon wieder Geschichte. Die Zeit vergeht wie im Flug, trotzdem habe ich es geschafft, sechs Bücher im Januar zu lesen! Und es ist kein neues Buch bei mir eingezogen!! Somit konnte ich meinen SuB mal wieder kräftig minimieren. Da ein Buch ein ReRead war, sind also fünf Bücher vom SuB verschwunden. Macht einen aktuellen SuB von 286 Büchern. Sieht schon mal ganz gut aus. Außerdem konnte ich ein paar alte Neuzugänge vom SuB befreien. Es gab einen Neuzugang von vor 2012, einen aus 2012, einen aus 2013 und zwei aus 2017. Eine wirklich gute Mischung aus alten und neuen Neuzugängen, mit der ich wirklich zufrieden bin. So kann das Jahr weitergehen!
 
Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Büchern im Januar:
 
1.
Der Tod ist mein von J.D. Robb (480 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Im Januar habe ich mal wieder zu einem Band der Eve-Dallas-Reihe gegriffen - um genauer zu sein zum 8. Band. Diesmal konnte mich die Story aber leider nicht ganz so packen, wie ich es sonst von den Büchern gewohnt bin. Erst zum Showdown wurde es für mich richtig spannend. Ich denke, das lag einfach an der Thematik, die für mich diesmal nicht so ansprechend war. Mal schauen, ob mir der nächste Band wieder besser gefällt.

2.
Die Sturmkönige - Dschinnland von Kai Meyer (432 S.)
Bewertung: 2 von 5 Sterne
Dieses E-Book habe ich mir 2013 ehrlicherweise nur geholt, weil es gratis war. Die Story hat mich leider nie so wirklich angesprochen, aufgrund dessen hat es wohl auch bis jetzt auf meinem SuB gelegen. Da ich aber meine Altlasten langsam abbauen möchte, habe ich dann im Januar zu diesem E-Book gegriffen. Leider wurden aber meine Befürchtungen bestätigt: Dieses Buch war so gar nichts für mich. Deswegen war es auch der Flop des Monats. Mehr dazu erfahrt ihr in meiner Rezension.
 
3.
Kleiner Tom, was nun? von Barbara Constantine (256 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Dieses Buch gab es für zwischendurch. Die Story war eigentlich ganz okay und die Autorin hat es meiner Meinung nach auch ganz gut gemacht, aber irgendwie hat mir so ein wenig der Tiefgang gefehlt. Wenn das Buch 100-150 Seiten mehr gehabt hätte und die Autorin mehr auf die einzelnen Charaktere eingegangen wäre, wäre das Buch meiner Meinung nach bestimmt besser geworden. So war ich aber zu schnell durch, ohne wirklich mit Tom und den anderen Charakteren mitzufühlen oder mich in sie hineinzuversetzen, was wirklich schade ist.

4.
Das verbotene Eden - David und Juna von Thomas Thiemeyer (464 S.) [ReRead]
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Im Januar habe ich den ersten Band der Eden-Trilogie von Thomas Thiemeyer nochmal zur Auffrischung gelesen, denn ich will die Trilogie in diesem Jahr beenden. Mich konnte der erste Band - wie bereits 2013 - wieder begeistern. Diesmal war ich beim Lesen nicht ganz so kritisch, wie in meiner Rezension von damals - ich wusste ja was auf mich zukommt :-) Jetzt bin ich wieder total in der Story drin und kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen.
 
5.
Blutpakt von Tanya Huff (362 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Auch mit der Blood Ties-Reihe von Tanya Huff ging es im Januar weiter. Nur leider ist es für mich einfach so, dass das Lesen bei jeden weiteren Band immer anstrengender wird. Die Charaktere und die Storys können mich gar nicht mehr begeistern. Die Geschichte war diesmal wirklich sehr eintönig und langatmig. Ich war sogar richtig froh, als das Buch zu Ende war. Jetzt habe ich nur noch den letzten Band der Reihe sowie einen Kurzgeschichten vor mir, die ich trotz allem auch noch lesen will, denn so kurz vor dem Ende will ich doch noch wissen, wie alles ausgeht.
 
6.
Chef, ich bin dann mal Windel wechseln von Mats Federberg (157) [E-Book]
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Rezension folgt
Zum Monatsende gab es sogar noch was Lustiges. Die Grundidee des Buches fand ich ganz gut und die Erzählungen waren teilweise auch sehr unterhaltsam. Jedoch hatte ich bei diesem Buch auch wieder das Problem, dass es meiner Meinung nach zu wenig Seiten hatte, um den Leser richtig zu begeistern. Die einzelnen Kapiteln hatte auf dem Reader meistens nur ein, zwei Seiten. Da kann man ja gar nicht richtig in die Geschichte reinkommen. Da wäre "mehr" auch wirklich "mehr" gewesen. Ich denke, so 300 Seiten Buchlänge wären perfekt für dieses Buch. Da hat der Leser mehr Spaß und kommt auch richtig in die Story rein.
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Anzahl Bücher: 6
Gesamtseitenzahl: 2.151
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 69 (Stand: 31.01.2018)

Sonntag, 21. Januar 2018

[Bücher und ihre Schöpfer] Interview mit der Autorin C.R. Scott

 
 
Heute möchte ich euch wieder eine Autorin und ihr neustes Werk vorstellen. Die Rede ist von C.R. Scott. Hierbei handelt es sich um das Pseudonym einer deutschen Autorin. Unter diesem Namen hat sie bereits erfolgreich ihren Debütroman "Play My Game - Spiel für alle Sinne" veröffentlicht. Im Dezember 2017 ist ihr neues Werk "Breaking Bones and Hearts: Liam" erschienen. 
Natürlich hat es mich neugierig gemacht, mehr über die Person hinter dem Pseudonym zu erfahren und auch mehr über das neuste Werk der Autorin. Zum Glück war sie bereit, mir Rede und Antwort zu stehen und herausgekommen ist das folgende Interview:
 
 
1. Warum schreibst du unter einem Pseudonym?
 
Als ich angefangen habe, als C. R. Scott zu veröffentlichen, hatte ich noch einen Job in einem Verlag. Zu der Zeit wollte ich gerne die Kontrolle darüber behalten, wer von meinen Romanen erfährt. Das lag nicht zuletzt daran, dass ich auch im erotischen Bereich schreibe. Ich denke aber, dass ich im Laufe der nächsten Zeit mehr und mehr von mir erzählen werde, damit man auch eine Autorin zum Anfassen hat und ich schöne Momente im Alltag mit meinen Leserinnen teilen kann.

 
2. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Geschrieben habe ich schon immer. Also quasi. Gleich in der Grundschule hat mich das Schreibfieber im Deutschunterricht gepackt, wenn wir mal kreativ werden durften. Seitdem hat mich diese Leidenschaft nicht mehr losgelassen und es bedeutet mir sehr viel, meinen Traumjob ausüben zu dürfen.

 
3. Du hast Mediengestaltung gelernt und Literaturwissenschaft studiert. Heißt das, dass du neben dem Schreiben noch anderweitig beruflich tätig bist oder bist du hauptberuflich Autorin?

Wie schon erzählt, habe ich bis vor einiger Zeit noch in einem Verlag gearbeitet. Dort war ich für verschiedene Aufgaben zuständig - Auftragstexte schreiben, Cover gestalten, Magazine layouten, Bücher setzen ... Dafür war meine Ausbildung schon hilfreich. Aber auch jetzt, als verlagsunabhängige Vollzeitautorin, kann ich darauf zurückgreifen. Viele meiner Cover entwerfe ich selbst. Zudem kann ich E-Books selbst formatieren und Taschenbücher setzen. Das ist praktisch, denn so kann man das, was man im Kopf hat, selbst umsetzen. Für die Zukunft plane ich aber auch, mal einen anderen Designer für Cover zu beauftragen, um da mal eine andere Handschrift auszuprobieren.
 
 
4. Wie viele Bücher stehen in deinem Bücherregal?

Oh, vielleicht 600? Ich müsste sie mal wieder zählen. Dazu muss man aber sagen, dass in meinem Regal hauptsächlich Mangas stehen - die gibt es noch nicht wirklich in digitaler Form. Und weil Manga-Geschichten nicht selten aus 14 Bänden bestehen, die innerhalb kurzer Zeit herauskommen, sammelt sich da schnell was an, wenn man dieser Sucht verfällt. Romane dagegen lese ich mittlerweile tatsächlich gerne auf dem Kindle.


5. Laut der Kurz-Biographie auf Amazon reist du gerne nach Los Angeles zur Inspiration. Was gibt es dort, was du hier nicht findest?

Eine gute Frage. Was genau inspiriert mich so an L.A.? Vielleicht ist es das warme Klima an den Stränden. Ich finde, L.A. hat so eine ganz besondere, magische Atmosphäre an sich. Vielleicht, weil Disneyland in der Nähe ist. Oder weil mein Bruder dort lebt, den ich gerne besuche. Wir haben ein gutes Verhältnis zueinander, zumal er auch Künstler ist. Und allgemein stehen die USA und vor allem L.A. immer noch dafür, dass Träume wahr werden können. Ach, und ich finde es praktisch, Romane dort stattfinden zu lassen, wo man schon mal war und sich wenigstens ein bisschen auskennt.


6. Spielst du mit dem Gedanken, irgendwann mal nach Los Angeles auszuwandern? Oder reizt dich eine andere Stadt da mehr?

Meine Eltern spielen gerade ernsthaft mit diesem Gedanken und ab und zu fragen sie, ob mein Mann und ich nach L.A. mitkommen würden. Aber wir fühlen uns in Deutschland eigentlich sehr wohl und ich glaube, meine Freunde würden mir fehlen. Mein Mann hat vier Jahre lang in Irland gelebt - dahin reisen wir auch gerne. Also, WENN ich mal auswandern sollte, dann wird es sicher L.A. oder Irland. Aber im Moment reizt mich das nicht so. Ich höre von meinem Bruder, der in L.A. lebt, manchmal so etwas wie: "Eine Straße weiter wird gerade geschossen" oder "Ich hatte gestern eine Schlange im Garten" oder auch einfach nur "Ich vermisse Schwarzbrot". Auch solche Dinge muss man berücksichtigen, wenn man mal eben den Kontinent wechselt. Für meinen Bruder war es aber die richtige Entscheidung, das merke ich immer wieder. Es ist viel wert, wenn man weiß, was man will und was zu einem passt. Andererseits kann man auch dafür belohnt werden, wenn man mal ein Experiment oder ein Risiko eingeht. Das sollte jeder für sich entscheiden.
 
 
7. Im Dezember ist "Breaking Bones and Hearts: Liam" erschienen. Auf was kann sich der Leser freuen?

Mit diesem Buch können sich die Leser auf den Auftakt einer Buchreihe von mir freuen, in der neben Bad Boys auch Bad Girls vorkommen, die es faustdick hinter den Ohren haben. Aber es darauf zu beschränken, wäre nicht ganz korrekt. Meine Charaktere sind nicht durch und durch böse. Manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie scheinen. Im Laufe dieser Romane kommt so manches Geheimnis ans Licht. Aber düster wird es schon. Und heiß. Bereits erschienen ist die Geschichte von Liam, einen wohlhabenden und geheimnisvollen Biker. Geplant sind noch zwei weitere Bände.
 
 
8. Hast du schon Ideen für ein neues Projekt?

Das kann man so sagen - meine digitale Schublade ist voll mit Ideen, auf die ich mich wahnsinnig freue. Aktuell schreibe ich den Auftakt einer weiteren Buchreihe, die sich dann mit "Breaking Bones and Hearts" abwechseln soll. Diese Reihe handelt von Männern, die ihre Spielchen treiben und dafür vom Schicksal bestraft werden, ehe sie ihr Glück finden. Das geht also ein bisschen in die Richtung von "Play my Game", mein Debüt. Die Reihe wird sich "Und jetzt" nennen. Etwas ungewöhnlich, aber damit genau passend für die Titel und Cover, die geplant sind. Ich bin echt gespannt, wie das ankommen wird. Veröffentlicht werden soll der erste Band Mitte Februar.


Hier noch ein paar Daten zu dem Buch "Breaking Bones and Hearts: Liam" von C.R. Scott:

(Quelle: Amazon)

Erhältlich als E-Book oder Taschenbuch
Seiten: 321
Preis: € 0,99 (Ebook)/€ 11,49 (Taschenbuch)
Erhältlich bei Amazon: http://amzn.to/2roZum1
 
 
Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf Facebook unter www.facebook.com/crscottbuecher (Profil) oder www.facebook.com/crscottromane (Page).


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Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension: Kai Meyer - Die Sturmkönige - Dschinnland

Trifft leider nicht meinen Geschmack


(Quelle: Amazon)

E-Book
Verlag: Bastei Entertainment
Seiten: 433
ASIN: B006ZCQIXU
Preis: € 8,49
 
 
Zum Inhalt:
 
Wir tauchen ein in die Welt aus 1001 Nacht und begeben uns zusammen mit Tarik und der geheimnisvollen Sabatea auf eine gefährliche Reise. Der Weg führt sie durch die Wüste nach Bagdad. Doch die dortige Hitze ist ihr kleinstes Problem, denn die gefährlichen Dschinns leben in dieser Wüste und es bedarf viel Geschick, Mut und Ausdauer um diese Reise auf dem fliegenden Teppich zu überleben. Als Tarik und Sabatea angegriffen werden, scheinen sie verloren zu sein. Doch so schnell geben die Beiden nicht auf...
 
 
Meine Meinung:
 
Ich gehören zu den Lesern, die jedem Buch die Chance geben, einen zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen, egal ob gleich zu Beginn oder im Laufe der Geschichte. Deswegen breche ich ungerne Bücher ab, weil ich die Hoffnung habe, dass sie mich doch noch begeistern können. Bei diesem Buch wurde die Hoffnung leider nicht erfüllt. Der Funke wollte nie wirklich überspringen.
Gleich zu Beginn des Buches gab es eine Situation zwischen den zwei Hauptcharakteren Tarik und Sabatea, die ich einfach unnötig und unpassend fand und die wohl auch dazu führte, dass ich mit dem Buch im Ganzen nicht wirklich warm wurde. Normalerweise baut man zu den Charakteren in einem Buch ja irgendwie eine Verbindung auf, entweder weil sie einem sympathisch sind oder weil man sie einfach nicht leiden kann. Bei Tarik und Sabatea war da gar nichts. Ich habe nicht mit ihnen mitgefühlt, sie haben mich nicht genervt oder ähnliches - ich habe einfach von ihrem Abenteuer gelesen und das war`s dann. Es kamen einfach keine Gefühle rüber. Und das hat sich auch über das ganze Buch nicht geändert.
 
Wie es sich gehört hat der Autor auch Szenen in das Buch eingebaut, die Spannung enthalten und den Leser fesseln sollten. Was vielleicht bei mir auch funktioniert hätte, wenn ich seine Szenenbeschreibungen verstanden hätte. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich eine Frau bin und von Gefechten und Schlachten jetzt vielleicht nicht allzu viel Ahnung habe, aber ich hatte wirklich Schwierigkeiten dabei, die Beschreibungen von bestimmten Szenen oder Schauplätzen zu verstehen. Ich konnte mir einfach kein Bild dazu machen. Ansonsten kann ich über den Schreibstil des Autors nichts negatives sagen. Er war flüssig und ich bin auch nicht beim Lesen aufgrund irgendwelcher seltsamen Satzkonstruktionen ins Straucheln gekommen.
 
Natürlich hat der erste Band einige Fragen offen gelassen, so dass man als Leser ja eigentlich gewillt ist, direkt den zweiten Band zu schnappen, um weiterzulesen. Bei mir hat es aber leider nicht funktioniert. Normalerweise bin ich bei sowas wirklich neugierig und will in den meisten Fällen immer wissen, wie es weiter geht, aber diesmal nicht. Daran merke ich auch, dass das Buch so gar  nicht meinen Geschmack getroffen hat.
 
 
Mein Fazit:
 
Dieses Buch ist - wie so vieles andere - Geschmacksache. Mich konnte es weder fesseln, noch begeistern, sodass die Trilogie für mich hier zu Ende ist.
 
 
Meine Bewertung:
(2 von 5 Sterne)


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Sonntag, 7. Januar 2018

Jahresstatistik 2017


Nachdem 2018 jetzt doch schon ein paar Tage alt ist, möchte ich es nicht versäumen, euch meine Jahresstatistik für 2017 zu präsentieren. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem letzten Jahr ziemlich zufrieden, aber natürlich gibt es auch ein paar Punkte, die definitiv noch verbessert werden können. Mehr erfahrt ihr aber nun in meiner Jahresstatistik:


Gelesene Bücher:
Dafür, dass ich - was das Lesen angeht - ein wenig kürzer treten wollte, habe ich es doch geschafft, im Jahr 2017 insgesamt 60 Bücher zu lesen! Damit bin ich wirklich sehr zufrieden. Vielleicht hilft es manchmal, sich gar nicht so viel Stress zu machen und alles auf sich zukommen zu lassen. Dann klappt es meines wie von allein. Trotzdem will ich versuchen, 2018 wieder in die Nähe der vorgenannten Zahl zum kommen - das wäre wirklich super.

Challenge:
Ich hatte 2017 meine eigene Lesechallenge, bei der ich mir jeden Monat zwei Aufgaben gezogen habe, zu denen ich jeweils ein Buch lesen wollte. Zu Beginn des Jahres hat es auch ziemlich gut geklappt, nur leider habe ich zum Jahresende ein wenig geschwächelt, so dass vier Aufgaben unerledigt blieben. Die will ich aber 2018 auf jeden Fall noch erledigen.
Dieses Jahr werde ich übrigens an keiner Challenge teilnehmen. Ich will lediglich die restlichen Neuzugänge aus den Jahren 2012 und 2013 endlich mal lesen, weil die schon viel zu lange auf dem SuB liegen. Man könnte es zwar als eine Art Challenge sehen, aber ich will mir da einfach keinen Druck machen, deswegen poste ich auch nichts dazu. Ich habe mir aber vorgenommen, bei meinen monatlichen Lesestatistiken kurz zu erwähnen, ob ich passende Bücher von meinem SuB gelesen habe. 

Abgebrochene bzw. aussortierte Bücher:
2017 habe ich mich da wirklich zurück gehalten. Gerade mal zwei Bücher habe ich ungelesen aussortiert. Ich merke doch immer wieder, dass ich ungerne Bücher aussortiere ohne vorher mal reinzulesen. Wer weiß? Vielleicht gefällt es mir ja. Abgebrochen habe sogar kein einziges Buch. Ich habe sie alle tapfer durchgelesen, was bei manchen Büchern leider auch ein wenig Zeitverschwendung war. Aber ich habe immer die Hoffnung, dass ein Buch zum Schluss hin noch richtig gut werden kann. Da kommt der Optimist wieder zum Vorschein :-)
 
Neuzugänge:
Das letzte Jahr war die Zahl der Neuzugänge wieder ein wenig höher als in den Vorjahren - insgesamt waren es 54 Neuzugänge. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, dass ich auch schon Jahre mit mehr neuen Bücher hatte. Sagen wir, 2017 war ein gutes Mittelmaß. Viele Neuzugänge wurden auch schon gelesen, so dass sich derzeit nur noch 28 neue Bücher auf dem SuB befinden. Ich will auch versuchen, diese bald zu lesen, damit die Staubschicht nicht zu dick wird :-)

SuB:
Hier kann ich eine kleine Verbesserung vermelden! Anfang des Jahres hatte ich einen SuB von 295. Am 31.12.2017 betrug er 291. Es sind zwar nicht allzu viele Bücher, um die sich mein SuB minimiert hat, aber trotzdem immer noch besser als ein Anstieg. Natürlich ist er immer noch zu hoch. Mal schauen, ob ich ihn 2018 noch ein wenig senken kann. 

gelesene Seiten im Jahr:
19.744 - Im ersten Moment hört sich die Zahl vielleicht nicht schlecht an, aber wenn man sie auf 12 Monate verteilt, habe ich durchschnittlich pro Monat 1.645 Seiten gelesen. Da ist meiner Meinung nach noch Luft nach oben. Vielleicht kann ich es ja schaffen, die monatliche Durchschnitts-Seitenzahl auf 2.000 zu steigern. Mal schauen, was 2018 so für uns bereit hält.

Jahreshighlight:
In 2017 war ich mit der Vergabe von Sternen wohl ein wenig streng, denn die höchste Bewertung war 4 von 5 Sterne. Diese Bewertung haben insgesamt vier Bücher erhalten. Mein Lesehighlight für 2017 ist aber schnell gefunden, weil es das einzige Buch ist, das - als ich den Jahresrückblick vorbereitet habe - mir zu diesem Thema eingefallen ist. Es ist wahrscheinlich eins der wenigen Bücher, das ich mehr als einmal lesen werde. Die Rede ist von: 

(Quelle: Amazon)


"Das geheime Leben des Monsieur Pick" von David Foenkinos

Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Meine Rezension dazu findet ihr übrigens hier.

 
So, das war mein Jahresrückblick für 2017. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig damit unterhalten.
 
Wie sieht denn eure Statistik für 2017 aus? Konntet ihr mehr lesen als ich? Und was ist euer Lesehighlight 2017? Immer her mit euren Kommentaren - ich freue mich schon drauf.


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Donnerstag, 4. Januar 2018

Lesestatistik Dezember 2017


Auch wenn das Jahr 2017 schon ein paar Tage vorbei ist, möchte ich euch meine letzte Lesestatistik für das Jahr nicht vorenthalten.
Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe (wahrscheinlich lag es an den vielen Feiertagen am Monatsende), aber ich habe doch tatsächlich neun Bücher im Dezember gelesen! Das ist für mich ja immer so eine magische Grenze - entweder acht Bücher oder 3.000 Seiten. Wenn ich eins davon schaffe, war es definitiv ein erfolgreicher Lesemonat. Also kann ich im Dezember wieder sehr zufrieden mit mir sein. Meinen SuB-Stand am Ende des Monats werde ich euch in meiner Jahresstatistik verraten, die in den nächsten Tage folgt. Jetzt bin ich natürlich motiviert, weiterhin so fleißig zu lesen, damit mein SuB nur so dahin schmilzt.
 
Kommen wir aber nun zu meinen gelesenen Büchern im Dezember:
 
1.
DREAM ON - Tödliche Träume von Nikolas Stoltz (345 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Ich als Thriller-Muffel habe im Dezember einen ziemlich guten Thriller gelesen, der gezeigt hat, dass man doch jedem Buch eine Chance geben sollte. Die Kurzbeschreibung zu dem Buch hat mich dazu verleitet es zu lesen und ich habe es nicht bereut. Ich freue mich schon darauf, wenn 2018 die Fortsetzung erscheint. Mehr zu DREAM ON erfahrt ihr in meiner Rezension.
 
2.
Heilkraft von Obst und Gemüse von Ursel Bühring und Bernadette Bächle-Helde (224 S.)
Bewertung: 4 von 5 Sterne
Dieses Buch war - obwohl es ein Sachbuch ist - mein Monatshighlight. Es enthält so viele Tipps zu gesunder Ernährung mit heimischen Obst, dass ich es euch einfach nur empfehlen kann. Seit das Buch bei mir einzogen ist, habe ich es immer wieder mal in die Hand genommen und im Rezeptteil geblättert, obwohl ich es schon komplett gelesen habe.
 
3.
Mein Herz ist eine Insel von Anne Sanders (384 S.) [E-Book]
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch war eins meiner Flops im Dezember. Die Kurzbeschreibung und das Cover haben Erwartungen bei mir geweckt, die die Geschichte nicht umsetzen konnte. Außerdem war mir der Hauptcharakter nicht wirklich sympathisch. Mehr zu könnt ihr in meiner Rezension nachlesen.

4.
Wir Kinder der Neunziger von Johannes Engelke und Jacob Thomas (208 S.)
Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch war für mich definitiv eine Art Zeitreise. Ich kann allen, die auch Kinder der Neunziger waren, dieses Buch empfehlen - da werden wirklich Kindheitserinnerungen geweckt.

5.
Kein Kanadier ist auch keine Lösung von Joy Fraser (236 S.) [E-Book]
Bewertung: 3 von 5 Sterne     
Dieses Buch hat wirklich richtig gut begonnen und ich hatte mich auf einen guten Chick-Lit-Roman gefreut. Aber ungefähr ab der Hälfte war irgendwie die Luft raus. Die Geschichte hat an Pepp und Unterhaltung verloren und tröpfelte nur noch so vor sich hin. Ich frag mich nur warum. Vielleicht hatte die Autorin keine Lust mehr zu schreiben?

6.
Lieber Weihnachtsmann, bitte rasier dich mal! von Birger Sivertsen (176 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Dieses Buch hat von außen auch mehr versprochen, als es schlussendlich halten konnte. Es enthält Ausschnitte von echten Briefen an den Weihnachtsmann und anhand des Titels vermutet man ja schon, dass es ein unterhaltsames Buch ist. Aber das war leider nicht der Fall. Die Briefe wiederholten sich und es war eigentlich nicht wirklich etwas besonderes. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich es mir sparen können.

7.
Blutlinien von Tanya Huff (349 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Der dritte Teil der Blood Ties-Reihe hat ein wenig geschwächelt. Nachdem der zweite Band mir so gut gefallen hatte, habe ich gehofft, dass es mit "Blutlinien" genauso ist. Die ersten 50 Seiten waren auch ganz vielversprechend, aber dann hat mir irgendwie die Spannung gefehlt. Es zog sich einfach zu sehr. Ich hoffe, Band 4 tritt wieder in die Fußstapfen von Band 2.
 
8.
Dash & Lilys Winterwunder von Rachel Cohn (318 S.)
Bewertung: 3 von 5 Sterne
Mich konnte die Geschichte von Dash und Lily leider nicht berühren, obwohl ich sie extra an Weihnachten gelesen habe. Aber der Funken wollte nicht überspringen. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich schon zu alt für Jugendliteratur bin.
 
9.
the man in the high castle von Philip K. Dick (272 S.)
Bewertung: 2 1/2 von 5 Sterne
Bei diesem Buch hat sich mir nicht ganz erschlossen, was der Autor mir damit sagen will. Die Idee finde ich wirklich interessant, aber die Umsetzung - naja. Es enthält mehrere Erzählstrenge, die teilweise keinen Zusammenhang haben und auch nicht abschließend erzählt werden. Alles sehr verwirrend. Vielleicht sollte ich mal die Serie zu dem Buch schauen, wobei ich glaube, dass diese sich nicht ganz an das Buch hält.
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Anzahl Bücher: 9
Gesamtseitenzahl: 2.512
Durchschnitt: gelesene Seiten pro Tag: 81 (Stand: 31.12.2017)